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Star Trek: Beyond – der erste Trailer und meine Gedanken dazu

Nun sind sie endlich da, die ersten bewegten Bilder zu Star Trek XIII: Beyond. Und der Trailer sorgt für eine riesen Diskussion und einige Stimmen klingen genauso wie ich damals, als TNG ins Fernsehen kam. „Das sind tolle Filme, aber mit Star Trek hat das nichts zu tun!“
Das einzige was ich bei den neuen Filmen ablehne, die neue Zählweise. Die Star Trek Filme fingen nunmal 1979 mit Star Trek: Der Film an und sie hörten nicht mit Star Trek: Nemesis 2002, dem zehnten Film auf. Aber das ist dann auch schon alles, was ich zu meckern habe.
Es gibt starke Star Trek Filme, es gibt schwache Star Trek Filme, aber das ist dann vermutlich eine sehr individuelle Geschmacksache und man muss ja auch nicht alles mögen.
Als 2009, also nach sieben Jahren, ein neuer Star Trek Film rauskam, wurde noch nie so über einen Star Trek Film diskutiert, wie jetzt. Vor allem die TNG-Trekkies waren empört. Sie waren nicht empört über die Schauspieler, sie waren empört über Storyline und zu viel Action. TNG, plätscherte zwar auch nicht immer so friedlich vor sich hin, aber meistens schon. In den TNG-Filmen gab es auch immer Kampf, Action, aber nicht so wild. Aber das „Wilde“, ist das wirklich so schlimm? Star Trek war doch immer Action, halt immer mit den filmtechnischen Möglichkeiten seiner Zeit.
Man könnte über die alternative Zeitlinie meckern, hatte ich anfänglich auch, aber sie ist ein recht eleganter und ein in sich logischer Anschluss an Star Trek: Nemesis (X). Eine neue Zeitlinie bietet die Möglichkeit TOS neu zu erzählen. Die Star Trek Filme basierten immer auf den Serien und da es bis jetzt noch keine neue Serie gibt, muss man halt auf bestehende Serien zurückgreifen. Die Crews von TNG, VOY, DS9 und ENT, sind zu alt, um in einem Kinofilm glaubhaft rüberzukommen und vor allem wüsste ich nicht, wie sie an Star Trek: Nemesis hätten anknüpfen sollen. Es mussten jüngere Darsteller her, die ggf. für einige Jahre in ihren Rollen bleiben konnten und es musste einen logischen Anschluss an Star Trek: Nemesis haben. Es blieb also nur TOS auf Anfang. Das Casting hat ganze Arbeit geleistet, außer bei Scotty, was das Aussehen angeht und die Schauspieler haben ganze Arbeit geleistet, denn sie sind in Gestik und Mimik unglaublich nah am Original. Klasse.
Ich bin sicher, würde Gene Roddenberry heute Star Trek drehen, er hätt es nicht anders gemacht. Schnell, rasant, spannend und eine in sich logische Story.

 

 

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Star Trek: Into Darkness – meine Eindrücke

Manchmal ist auch eine kleine Trill ein Glückskind und so hatte ich das Glück, die Pressevorführung von Star Trek: Into Darkness in Zürich besuchen zu dürfen. 

 

Vom Inhalt her, werde ich nichts berichten. Zum einen will ich niemanden die Spannung nehmen und zum anderen haben das andere schon ausführlich getan. Aber ich möchte hier so ein paar kleine Eindrücke wiedergeben.

 

Star Trek: Into Darkness könnte man eigentlich als Pilotfilm zu einer neuen TO-Serie sehen, allerdings mit einer alternativen Zeitlinie, die in Star Trek (Film Nummer 11) gestartet wurde.

Ich bin mir nicht sicher, ob Fans bzw. Generation TNG, DS9, VOY und ENT das ebenso intensiv erleben und genießen können, wie ich, die ich Generation TOS bin.

 

Obwohl Kirk, Spock, Scotty, Sulu, Pille, Chekov und Uhura dem Original eher entfernt ähnlich sehen, bemerkt man doch, dass die Schauspieler sich mit den Vorbildern ihrer Charakter auseinandergesetzt haben. Man erkennt ihre Rollen auch dann wieder, wenn man das Gesicht ggf. gar nicht zuordnen kann. Klasse, dafür.

 

Durch den ganzen Film ziehen sich Anspielungen und Szenen, die man aus TOS und den TOS-Filmen kennt. Immer wieder hatte ich so ein kleines "Achja, das ist doch aus Teil XY oder das ist aus Film XY"-Erlebnis, was zumindest bei mir direkt auch mal Gänsehaut auslöste,

Ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich zumindest von diesem kleinen Detail erzähle. Relativ am Anfang des Filmes trägt ein Darsteller ein Shirt, mit dem Wabenmuster, wie man es aus dem Maschinenraum der Enterprise aus TOS kennt. Um nur mal ein Beispiel zu nennen, mit wieviel Liebe zum Detail der Film ausgestattet worden ist.

 

Wer sich den Film in Originalsprache anschaut, wird sich über den russischen Akzent Chekovs ebenso freuen, wie den schottischen Akzent Scottys. 

 

Was mir auch sehr gefiel, es gab da auch Menschen mit normaler Figur und nicht nur mit perfekten Modellmaßen, da kann man sich selber auch gleich viel besser mit identifizieren.

 

Aber natürlich keine Lobhudelei ohne Kritik. Der Maschineneraum der Enterprise sieht aus, wie der Heizungskeller eines größeren Schulkomplexes und wenn man schon Knochen brechen hört, dann möchte man (zumindest ich), auch Blut fließen sehen.

 

Ansonsten und das ist meine persönliche Meinung, ist der Film für die TOS-Generation wirklich großes Gänsehautkino.

 

Viel Spaß wünsche ich am 08. Mai allen die in die Preview gehen und allen anderen die ab 09. Mai sich den Film anschauen werden.

 

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TOS = The Original Series

TNG = The Next Generation

DS9 = Deep Space Nine

VOY = Voyager

ENT = Enterprise (zeitlich noch vor TOS angesiedelt)

 

 

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