Tag Archives: Neurologie

Jahrestag geplatzte Bandscheibe

Oh nein, nun hab ich glatt den Jahrestag der geplatzten Bandscheibe verpaßt.

Gestern (22.12.2011) vor einem Jahr war mir die Bandscheibe zwischen dem 5. und 6. Halswirbel geplatzt. Nur allzu klar sind die Erinnerungen an den Schmerz und die Angst.

Mittlerweile gehorcht mir meine rechte Hand und Arm wieder und ich bin absolut schmerzfrei, aber die Bandscheibe unter dee 6. Halswirbel ist auch schon bedenklich dünn und so geht immer die Angst mit, daß auch diese Bandscheibe platzen könnte und ich wieder operiert werden müßte.

 

Hier gehts zum Bericht von vor einem Jahr: Geplatzte Bandscheibe

 

 

Share

Lagerungsschwindel – wenn einem schwindelig wird

Ich war gestern beim Neurologen, wegen meiner Schwindelanfälle… echt jetzt ungelogen. ;)
Naja, der sollte eigentlich nen Ultraschall machen und schauen ob die Arterien zum Kopf noch frei sind. Hat er aber gar nicht gemacht, nach einigen lustigen Test wie: "Folgen Sie mit ihren Augen meinem Finger" oder "Schließen Sie die Augen und tippen sich auf die Nase" oder "Schließen sie die Augen und tippen sie mit der Ferse auf das Knie des anderen Beines" usw. hat er festgestellt daß ich einen benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel links habe.
Um das zu erklären, hat er eine Schneekugel geholt, der "Schnee" der nach dem Schütteln da drin herum schwirrt stellen die Kalkkrümelchen dar, die eigentlich auf so nem Schleim rumkullern, der im Knochen hinter unserem Ohr das Gleichgewichtssinn darstellt.
Hat man diese einseitigen Schwindelanfälle (also wenn man den Kopf auf eine Seite legt und es einem dabei schwindelig wird, in die andere Richtung aber nicht), dann haben sich die Kalkkrümelchen alle auf einer Stelle gesammelt, anstatt sich über die Fläche zu verteilen.
Eine Schneekugel würde man einfach schütteln und gerade halten und dann verteilen sich die Schneeflocken allen relativ gleichmäßg auf dem Boden der Kugel.
Geht mit nem Menschen fast genauso einfach. Man schüttelt den Menschen zwar nicht einfach so, aber durch abrupte Bewegungen des Kopfes und des Oberkörpers auf eine gezielte Art und Weise so 3 – 4 Mal am Tag justiert den betroffenen Gleichgewichtssinn neu.

Nachteil: Die ersten paar Male wird einem sauschlecht  dabei.
Vorteil: Man braucht keine Medikamente und die Sache ist in wenigen Tagen ausgestanden.

 

Share