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Plastische OP – 6 Wochen später

Sechs Wochen sind seit der plastischen OP vergangen und die Heilung schreitet voran. Heute hatte ich einen Nachsorge-Termin bei dem plastischen Chirurgen. Die Narben verheilen zu seinem Erstaunen sehr gut, obwohl ich Diabetikerin  bin,  allerdings ist mein Blutzucker auch hervorragend eingestellt.
Hatte gehofft drumherum zu kommen, aber nun wurde ich doch punktiert, allerdings kam nur 30ml Wundwasser, das ist außerordentlich wenig und die Wahrscheinlichkeit, dass ich nochmal punktiert werden muss ist schwindend gering.
Ab heute muss ich den Kompressions-BH nicht mehr tragen und das hieß shoppen gehen, zwei neue BHs waren drin, juhuuu :D
Ich muss allerdings zugeben, dass der Kompressions-BH äußerst bequem ist, keine Bügel und eigentlich recht ähnlich wie ein Sport-BH.
Das Kompressionsmieder darf ich dann nächste Woche weglassen, aber es kann nicht schaden noch ein Weilchen eine Miederhose zu tragen.

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Hier geht es zu den vorangegangenen Beiträgen:
Plastische Operation
Eine Woche nach der plastischen Operation
Plastische OP – die Fäden sind raus

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Plastische OP – Fäden sind raus

Zwei Wochen nach der plastischen Operation, heute wurden die Fäden gezogen. Das Fädenziehen übernahm mein Hausarzt, der in guter Verbindung zum plastischen Chirurgen steht.
Die große Naht in der Bikini-Zone wurde mit einem selbstauflösenden Faden genäht, da mussten nur zwei Knoten gelöst werden. Alle anderen Nähte sind mit normalen Fäden genäht worden und diese wurden heute gezogen. An einigen Stellen etwas zippelig, aber generell sehr gut aushaltbar. Nichtauflösende Fäden werden dann verwendet, wenn die Narben später möglichst nicht oder kaum sichtbar sein sollen. Selbstauflösende Fäden verwendet man dort, wo es nicht so schlimm ist, dass die Narbe später ggf. gut sichtbar sein wird.
Der Bauchnabel, so niedlich klein, ist zur Zeit noch gefühllos, aber irgendwie merkt man es dann doch, wenn da jemand dran rumwerkelt.
Nach dem Fädenziehen begann dann das große Kleben, nämlich von Narbenpflastern und drüber noch eine Lage Duschpflaster. Juhuuu… endlich wieder duschen :dusche1
Nur noch sechs Wochen, dann kann ich auf die Kompressionsklamotten (Mieder und BH) verzichten. Wobei ich sagen muss, dass der BH sehr angenehm zu tragen ist. Für das Mieder bin ich etwas zu kurz, daher rutscht es ständig nach oben und ich mach des öfteren das Picard-Manöver. :D

Auf den Bildern sieht es für den gesunden Mensch sicherlich noch etwas wüst aus, aber Hausarzt als auch plastischer Chirurg sind begeistert von meiner Heilungsrate, wer Google bemüht wird sehen, dass man in diesem Stadium auch erheblich übler aussehen kann.
Wie schon im vorangegangenen Beitrag erwähnt, muss ich nicht punktiert werden, Glück gehabt. :glueck

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Erster Bericht über die plastische OP
Zweiter Bericht über die plastische OP

 

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Plastische Operation

Soll und darf man als Ottonormalmensch überhaupt darüber reden?
Schickt sich das oder wird man als arrogantes sonstwas für ein Dingens abgestempelt?
Keine Ahnung, ich mache es einfach, immerhin habe ich die Ausrede der medizinischen Indikation und außerdem mach ich sowieso was ich will. ;)
Vor drei Tagen wurde ich plastisch operiert. Heute wurde ich aus dem Krankenhaus (Kantonsspital Frauenfeld) entlassen, hab Rezepte für ne Menge Schmerzmittel mitbekommen, die ich aber gar nicht brauche. Schont die Leber.
Operiert wurden Brüste und Bauch. Beides zu groß und unansehnlich, ich bin allerdings im Normalgewicht, das sollte ich dazu noch sagen.
Für die Brüste hab ich das Okay von der Krankenkasse bekommen, die hatten eine Größe und ein Gewicht, welche für meine armen viel zu dünnen Bandscheiben im Hals überhaupt nicht gut sind, ähh.. waren. Eine Bandscheibe war schon vor ein paar Jahren geplatzt und letztendlich ist es wohl nur eine Frage der Zeit, wann die nächste platzt und dann eine sehr teure OP auf mich zu käme. Die würde zwar auch die Krankenkasse bezahlen, aber geplatzte Bandscheiben in der Halswirbelsäule sind extremst schmerzhaft und können Lähmungen verursachen, die, wenn es dumm läuft, nicht mehr weggehen. Dauerhaft harte Schultern und der damit verbundene Kopfschmerz durch zu große schwere Brüste ist auch nicht gerade prickelnd, also hab ich einfach mal einen plastischen Chirurgen gefragt.
Er hatte sich gleich mit meinem Hausarzt und mit der Krankenkasse in Verbindung gesetzt und zack, hatte ich nen OP-Termin. Ging ratzfatz, der Bauch wurde gleich mitgemacht, aber den haben wir selber bezahlt. Ich hatte einfach keine Lust mehr, ein Kastanienmännchen zu sein, dünne Ärmchen, dünne Beinchen und nen kugeligen Körper.

Jut, das war also die Vorgeschichte. Letzten Montag (18.04.2016) war also der OP-Termin. Angesetzt waren vier Stunden in denen viele Dinge gemacht wurden. In Narkose lag ich genau 400 Minuten laut Aussage der Intensiv-Pflegerin, eine sehr nette Dame, die sofort reagierte, als ich dann doch erstmal ein Schmerzmittel brauchte.
Bauchfett wurde abgesaugt (ca. 1 Liter), Bauchmuskeln zusammengenäht und sieben Zentimeter Haut entfernt, daher musste der Nabel versetzt werden. Nun ist er wieder klein und niedlich wie früher, als ich noch jung und knackig war. Jetzt bin ich nur noch und ;-) . An den Brüsten wurde seitlich Fett abgesaugt und insgesamt pro Brust ca. 350g (+) entnommen, die Brustwarzen wurden versetzt und die Brüste neu modelliert.
Die sind jetzt ebenfalls wieder in der Größe also ich noch jung und knackig war, nämlich ein freundliches C-Körbchen, vorher ein sehr schlapperiges schweres F-Körbchen.
Auf dem ersten Bild sieht man zwei von vier Drainagen, die wurden mir gestern und heute  gezogen.
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Und hier sieht man die Kompressionsklamotten (BH und Mieder), die ich nun acht Wochen lang Tag und Nacht tragen muss. Klar ist jetzt noch alles geschwollen, dass kann auch die Kompressionswäsche nicht plattdrücken. Aber in acht Wochen wirds schon ansehnlich sein und das Endergebnis, so viele andere Erfahrungsberichte, wird dann nach sechs Monaten zu sehen sein…
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