Category Archives: Dütt un Datt

Irgendwie alles, was nicht wo anders hinpaßt

Tesla Model 3 – Probefahrt

Ich bin immer noch geflasht, ich durfte heute einen Tesla Model 3 probefahren. Es ist ein US-Import und der erste Tesla Model 3, der in der Schweiz privat zugelassen wurde.
Streng geheim und rein zufällig hatte ich Kontakt zu Gregor Fröhlich, der den Besitzer des Fahrzeugs kennt und die Probefahrt ermöglicht hat. Ich freu mich immer noch wie ein beglückter Pilz wärend ich diesen Blogeintrag mache und bekomme das fette Grinsen einfach nicht aus dem Gesicht.
Elektroautos hab ich schon ein paar verschiedene zur Probe gefahren, aber noch nie einen Tesla und erst recht nicht den kleinsten und spannensten, das Model 3.
Was mich mehr als alle anderen technischen Daten und Gedönse interessierte war das Display, sozusagen die Bedienungseinheit für fast alles. Meine Sorge galt in erster Linie den Blick auf den Tacho. Ich bin nur 158cm groß und sitze dementsprechen dicht am Lenkrad. Apropos Lenkrad, auch das lässt sich elektronisch verstellen und das nicht nur in der Höhe, sondern auch wie weit es einem entgegenragen soll. Zurück zu meiner Frage, muss ich den Blick von der Straße abwenden? Muss ich gar den Kopf drehen, um den Tacho sehen zu können?

Nein, muss ich alles nicht, ich hatte während der Fahrt den Tacho wunderbar im Blick. Sorge unbegründet und wenn das Budget es zulässt, freu ich mich auf das Model 3.

Über alles andere findet man im Internet schon zu Hauf Informationen und Videos, aber eines muss ich noch loswerden. Die Beschleunigung ist einfach der Hammer

Das Model 3 wartet auf die Probefahrer

Manche Dinge muss man selber gesehen haben, um die Dimensionen wirklich zu erfassen.
Für zwei Menschen und zwei Prager Rattler ist das Model 3 riesig.

So dicht sitze ich am Lenkrad und damit auch am Display, passt. Liegt alles noch im Sichtfeld, muss den Kopf nicht drehen.


Auch beim Fahren mit Autopilot gehört die Hand ans Steuer.


Patrick Kägi, Tesla-Nerd im coolen Shirt

Gregor Fröhlich, der Anstifter zur Probefahrt. Danke schön.

Gregor Fröhlich, ich, Patrick Kägi und Lars Thomsen von future matters. Moin Lars, war toll dich kennengelernt zu haben und ich hoffe sehr auf eine Wiederholung. Die Zeit war ohnehin viel zu kurz und ich hoffe sehr auf ein Wiedersehen mit Euch allen.

Lieben Dank für die Fotos an Gregor Fröhlich und Patrick Kägi.

Share

Wartegg Küchenparty 2018

20 Jahre Küchenparty Landgasthof Wartegg, da kann man schon von einer legendären Küchenparty schreiben.
Wir waren ja erst das fünfte Mal dabei und es ist jedes Mal ein kulinarisches Vergnügen mit fabelhafter musikalischen Unterhaltung.
Geschmack und Musik kann ich hier im Blog nicht rüberbringen, aber ich denke die nachfolgenden Bilder sprechen für sich…

Christoph Frei gutgelaunt und hochkonzentriert bei der Arbeit

Ebenfalls hochkonzentriert und gutgelaunt das Duo „talk about it“ – Ihr Party Rock Programm lädt zum mitsingen und swingen ein. Ein bißchen Rock, ein bißchen Folk, Country und etwas Pop, die perfekte Unterhaltung für solch einen Anlass.

Die feine jahreszeitlich angepasse Speisekarte. Wahlweise konnte man sich selber alles aus der Küche abholen und der Wartegg-Crew bei der Arbeit über die Schulter schauen oder man konnte es sich an den Tisch bringen lassen. Ganz nach Lust und Laune und man konnte von allem so viel essen, wie man wollte.

Liebevoll dekorierte Tische

Thurgauer Rehterrine mit getrockneten Pfeigen im Gemüsemantel mit Waldorfsalat

Crevetten-Cocktail

Glasnudelsalat

Klassisches Roastbeef, auf diesem Teller mit Wirsing und Kürbis-Kartoffelpüree. Man hätte aber auch jede andere Beilage von der Speisekarte auswählen können oder einfach alle haben können.

Wir freuen uns aufs nächste Mal…

Share

Chilli räuchern

Moinsen liebe Leser,

ich habe heute mal versucht Chillis zu räuchern. Natürlich hab ich Tante Google gefragt und auch ein paar Anleitung von ihr gefunden bekommen.
Hatte noch Räucherholzschnitzel portioniert und fertig in der Räucheraluschale. Stand Mesquite-Holz drauf, soll angeblich für Chillis besonders gut sein.
Wärend die Holzschnitzel im Wasserbad vor sich hinquellen konnten, hab ich Chillis aus dem Garten geerntet. 150g für so ein kleines Pflänzchen sind ja schon mal nicht schlecht.
Achtung, Chillis können beim Vearbeiten ins Auge spritzen. Nach dieser Erfahrung hab ich die Schutzbrille aufgesetzt.
Mein Mann hatte beim Probieren nur seine normale Brille aufgehabt, aber die hätt eh nix genützt, er hatte die gegrillte Chilli angefasst und sich dann mit dem gleichen Finger ins Auge gefasst. Scheint geräuchergrillt schärfer zu sein, als roh! Er musste sein Auge mit Wasser spülen, ich nicht.
Gasgrill elegant per Knopfdruck entzüdet und dann irgendwann die Aluschale mit den Holzschnitzel auf diese Brennerschutzdinger unter dem Rost geklemmt und als der Qualm losging, die präparierten Chillis in der Gemüsegrillschale auf den Rost gestellt.
So alles in allem hab ich es total verkackt, ist aber irgendwie trotzdem was geworden.

Verkackt 1: Räucherschale als es anfing zu qualmen auf den Rost gestellt und Temperatur runtergeregelt, Holzschnitzel hörten auf zu qualmen.
Verkackt 2: Räucherschale wieder auf dieses Brennschutzdingens unter den Rost geklemmt, Grill wieder hochgeregelt
Verkackt 3: Zu spät nachgesehen, Holz war nur noch rauchfreie Glühasche
Verkackt 4: Beim letzten Mal nachschauen (also insgesamt 8 Stunden später) Gas ist alle, aber immerhin sind die Chillis komplett durchgetrocknet, gegrillt und auch ein bißchen geräuchert.

Aus 150g Ausgangsmaterial wurden 11g Pulver und Flocken. Flocken, weil ich keine Lust hatte, stundenlang in der Küche im Mörser rumzurühren. Man kanns auch übertreiben.
Im Mörser rumzurühren löste auch einige Niesanfälle aus, Chilli roch nicht nur lecker, sondern machte auch die Atemluft scharf.

Aus 150g werden…


11g, aber lecker :)

Share

Probefahrt unter Hochspannung

Hallo ihr Lieben,

heute schlug mein Autofahrerherzchen etwas schneller, denn heute sind wir ein bißchen probegefahren und zwar rein elektrisch.
In unseren Bekannten- und Freundeskreis befinden sich schon einige E-Mobilisten und so nah dran macht es einen schon neugierig. Bisher hatten wir zusammen einen Chevrolet Trailblazer, also einen echten SUV, mit Allrad und der entsprechenden Transportkapazität und aktuell einen Mini Clubman S, vom Fahrgefühl wie Highspeed-Go-Kart, harte direkte Lenkung und rasante Beschleunigung.

Ich selber hatte bisher einen VW Golf 1 (furchtbar aber geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul), Ford Sierra Laser, Opel Rekord, Opel Corsa und Toyota Corolla.
Gefahren bin ich noch einige andere Autos, aber das waren nicht meine, also zähle ich die jetzt mal nicht auf.

Angefangen hatte der Tag mit einer Veranstaltung eines Autohauses, dort wurde unter anderem auch der Hyundai Kona electric vorgestellt und man konnte ihn Probefahren. Hier mein Appell an Autoverkäufer, wenn ihr keine Lust auf einen Kunden habt, dann lasst Euch von einem Kollegen vertreten. Wenn ihr lieber Autos mit Verbrennungsmotoren verkauft, dann lasst Euch lieber von einem Kollegen vertreten. Was diese Erfahrung angeht, dort werde ich sicherlich kein Auto kaufen, aber zum Glück ists nicht der einzige Händler weit und breit.

Zum Hyundai Kona, ich vergleich ihn jetzt mal direkt mit dem Mini Clubman S, weil wir ihn zur Zeit ja noch fahren.
Außenmaße sind fast gleich, aber der Mini hat 30L mehr Ladevolumen.
Anzahl Türen: Der Mini hat nur dreieinhalb Türen (wenn man die beiden Türchen zum Kofferraum als eine Tür zählt), der Kona ist fünftürig.
Heckklappe: Geht beim Mini auf Knopfdruck auf, beim Kona muss man selber Hand anlegen.
Sitzkomfort hinten: Mini ist bequemer, aber wer sitzt schon hinten? ;)
Sitzkomfort vorn: Dazu müsste man eine längere Strecke gefahren sein. Sitze lassen sich beim Kona elektrisch einstellen, aber ohne Memoriefunktion, beim Mini muss man selber Hand anlegen.
Geräusch: Mini ist bei ca. 120km/h auf der Autobahn 12 Dezibel lauter als der Kona. Gemessen im Innenraum ungefähr auf Kopfhöhe von Fahrer und Beifahrer.
Fahrverhalten: Die Lenkung des Minis ist hart und direkt, beim Kona ist das Fahrverhalten erheblich weicher, ist also Geschmacksache, was man lieber mag.
Beschleunigung geht beim Kona genauso rasant wie beim Mini, aber noch einen Tick flüssiger, weil auch eine Automatik schaltet, ein Elektromotor aber nicht.

Jut, genug geschrieben, es gibt zu Elektroautos im Internet haufenweise gute Berichte und Videos und die Vorurteile, die so kursieren kann man mittlerweile auch alle widerlegen, daher ein paar Bildchen vom Tag, denn wir waren ja nicht nur mit dem Kona auf Mini-Probefahrt.
Bei einer anderen Veranstaltung bin ich außerdem mit dem Ioniq electric, einem Nissan Leaf, einem BMW I3 (der hatte überhaupt keinen Spaß gemacht und kommt nicht in die Tüte) und einem BMW I8 gefahren.
Spoileralarm: Der BMW I8 war das Sahnestückchen :D

Dieses Zinnoberrot nennt sich auf Hyunadeiisch Tangerine Comet, ähm… nein, gefällt mir nicht.




Japp, der hat mein kleines Trillherzchen höher schlagen lassen. Auch wenn der Sound aus den Boxen kommt, dem Fahrspaß tut es kein Abbruch. Liegt fett auf der Straße, harte direkte Lenkung, krasse Beschleunigung. Witzigerweise hatte ich bei dem nicht das Gefühl ein fremdes Auto zu fahren, fühlte sich dem Mini halt recht ähnlich an. Hach, den hätt ich gern als Zweitwagen. Ein Autoträumchen. Apropos, BMW will noch einen I4 und einen elektrischen X5 raushauen. Bin gespannt.


Probefahren macht hungrig, gell Mädels, also ab ins Diner

Mein geliebter Captain, war ein toller Tag, schön dass es Dich gibt :)

Share