Huch, Post von RTL ✉️

Terrazeit: 03.10.2026

Keine Ahnung wann das war. Ich hatte RTL Punkt 12 an. Zu Gast war Bülent Ceylan. Er stellte sein neues Metal-Album vor, nicht nur aber auch. Am Ende seines Auftritts wurde eine Mail-Adresse eingeblendet, mit dem Hinweis, dass zehn Teilnehmer das signierte Album von Bülent Ceylan erhalten würden. Ich schaue die Sendung immer zeitversetzt und ließ mir dann außerdem sicher noch ein oder zwei Stunden Zeit, ob ich hin mailen soll oder nicht. Naja, irgendwann habe ich es getan, was soll schon groß passieren und weil ich es getan habe, gibt es jetzt diesen Blogeintrag hier.
Heute lag ein Polsterbriefumschlag in meinem Briefkasten. Absender RTL news.
Schnell ins Haus geworfen, denn Gassi mit den Hunden geht vor.
Dann endlich den Umschlag geöffnet. Der Rest vom Text ist dieses Bild hier. 😁

P.S. Kam total unerwartet. Ich hatte damit nach ein paar Wochen gar nicht mehr gerechnet. Vor allem dass sie das wirklich in die Schweiz 🇨🇭 schicken würden, total krass.  🤘🏻

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Fachhändler und Tunnelblick

Terrazeit: 18.07.2026

Wir haben vor drei Jahren Fahrräder gekauft, wir hatten viele Jahre keine gehabt und freuten uns drauf. Der Kauf war für mich zu spontan. Eigentlich dachte ich, wir fahren ein paar Fahrradhändler ab und schauen, was uns gefällt und passt. Schon beim ersten Händler fiel eine Entscheidung, die im Nachhinein für mich selber nicht so passend war.
Der Verkäufer an sich ging gar nicht auf meine Wünsche ein. Er wollte mir unbedingt ein Mountainbike „andrehen“. Immerhin konnte ich das abwenden. Zur Auswahl stand für mich dann ein E-Bike der Marke X oder ein E-Bike der Marke Y. Genötigt und Notgedrungen entschied ich mich für die Marke X. Viel lieber hätte ich übrigens ein Rad mit 20″ Reifen gehabt. So wurde es dann ein normal großes Rad.
Mein Ansinnen mit den 20″ Reifen wurde mit dem Argument: „Da kann man keinen Hundeanhänger dranhängen, das schafft der Antrieb nicht!“ weggebügelt. Im Nachhinein bin ich immer noch sauer auf diesen Fachhändler und auch ein bisschen auf mich. Er hätte auf meine Kundenwünsche eingehen müssen und ich hätte mich nicht überreden lassen dürfen.
Das Fahrrad der Marke X war sauschwer, über 30kg. Für mich, ich bin gerade mal 25kg schwerer, war das Handling daher nicht einfach. Der Akku war im Rahmen eingebaut und daher war der Rahmen vorne auch sehr dick. Wie doof das ist, kann mein linkes Knie schmerzhaft bestätigen. Es machte nämlich gleich zwei Mal harten Kontakt mit dem zu dicken Rahmen. Reichweite und der Komfort der Automatikschaltung, gar keinen Zweifel, waren super. Aber es war halt einfach auch nicht meine Größe und erst Recht nicht, dass was ich eigentlich wollte.
Im letzten Urlaub zerbrach die Scheibe des Displays. Wir sind daher mit dem Auto zu einem verifizierten Fachhändler gefahren, weil wir naiverweise dachten, dass man das Display vielleicht sogar selber wechseln können. Beim Händler dann die Ernüchterung, das Display ist teuer und kann nur von Fachleuten ausgetauscht und die Software draufgespielt werden.
Ich: „Ich will das Fahrrad eh nicht mehr. Ich wollte sowieso eines mit 20″ Rädern.“
Er: „20“ Räder sind nur Klappräder.“ An dieser Stelle liebe Fachhändler, informiert euch hin und wieder auch mal außerhalb Eurer Marke, dann würdet ihr nicht so einen Unsinn reden.
Ich: „Stimmt nicht…. “ bin aber diskussionslos gegangen, weil ich ohnehin schon sehr wütend war. Mittlerweile weiß ich ja, wie lang meine Zündschnur ist und warum sie da ist.
Nach alledem wird das Fahrrad jetzt verkauft. Ich war auf meinem Wunschrad Probefahren. Es ist vom Antrieb genauso komfortabel wie mein altes Rad. E-Bike, Automatik, Zahnriemen statt Kette. Auch der Akku hat die gleiche Größe und damit hat mein Wunschrad auch die gleiche Zugkraft, die ohnehin nicht groß sein muss, denn im Anhänger werden ja nur unsere zwei Prager Rattler Damen befördert, die zusammen um die 5kg auf die Waage bringen.
Kann man am neuen Rad keinen Hänger anhängen, wegen der Bauart oder so, auch nicht wild. Ich möchte es sowieso mit der Ausstattung Gepäckträger vorne und hinten haben und da kann man passend vom Hersteller einen Hundekorb darauf installieren.
Genauso, wie ich es ursprünglich haben wollte.
Naja, für das Wunschrad müssen wir noch etwas sparen, aber dann habe ich ja auch etwas länger Vorfreude :)

Beim Bild hat mir ChatGPT geholfen, ich wollte nicht echte Fotos nehmen, da die Marke der Räder keine Rolle spielen.

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Campervan – nix für uns

Terrazeit: 17.07.2026

Nachdem ich hier schon von unserer Reise berichtet habe, schreibe ich nun auch noch auf, warum ein Campervan als auch ein Wohnmobil doch nicht die Campingunterkunft unserer Wahl werden wird.
Gezeltet, das soll nicht unerwähnt bleiben, habe ich als Kind mit den Eltern und Großeltern und später bei den Pfadfindern und JRK.
Als ich meinen Mann kennenlernte, stellte sich heraus, dass er ebenfalls Pfadfinder war und daher auch das Zelten kannte. Zusammen lebten wir eine Weile das Hobby LARP aus, ebenfalls mit Zelt. Anfänglich mit einer Pfadfinder-Kohte und später sogar mit einer Pfadfinder-Jurte. Das sind Schwarzzelte, üblich bei den Pfadfindern in Deutschland.
Später machten wir Fernreisen mit dem Flugzeug und Roadtrips mit Hotel-Hopping, aber dieses Jahr wollten wir wissen ob allgemeines Camping etwas für uns ist. Wir entschieden uns dazu, einen Campervan zu mieten, auch weil unser Auto keine Anhängerkupplung hat.
Seit sechs Jahren fahren wir nun elektrisch und dann war da plötzlich dieser Diesel. Es fühlte sich an wie eine Reise in die Vergangenheit. Das Fahrzeug war sehr rudimentär in der Handhabung. Das modernste an dem Fahrzeug (das nicht mal ein Jahr alt war) war das Automatikgetriebe und immerhin Klimaanlage im Fahrbetrieb und damit sind wir schon beim Thema. Steht der Campervan, heizt er sich unerträglich auf. Am zweiten Abend auf der Reise so gegen 18:00 hatte er immer noch 42°C im Fahrzeug und er wurde nicht kühler als 30°C.
Das Platzangebot mag für zwei Leute ausreichen, wenn sonst keine weiteren Lebewesen mitreisen. Wir hatten aber unsere Hunde dabei und deren Box beanspruchte fast die gesamte Bank am Tisch. Die sanitäre Einrichtung bestand aus einer Toilette mit Tank, einem winzigen Waschbecken, welches fürs Zähneputzen völlig ungeeignet war und einer Schwenkdusche, letzteres haben wir nie genutzt. Abgetrennt wurde diese sanitäre Einrichtung mittels einer Lamellen-Schiebetüre, die vor allem durch Hakeln glänzte und sich gerne auch mal weigerte sich schließen oder öffnen zu lassen.
Wir hatten die lange Version gemietet, damit wir Längsbetten hatten, beim Probeliegen stellten wir fest, dass Querbetten für meinen Mann zu kurz sind.
Und trotz dass wir so gesehen das größere Fahrzeug hatten, waren wir doch recht rasch genervt von diesem sehr beengten Raum. Es ist nett, dass man immer seine Toilette dabei hat, aber trotz aller Mobilität ist man am Urlaubsort dann doch sehr immobil. Wir hatten zwar unsere Velos dabei, doch wenn das Wetter nicht mit macht, ist man auf diesem sehr beengten Raum wie gefangen. Auch das ständige Hin- und Herräumen ist kein Vergnügen.
Da das Wetter recht stürmisch war, mussten wir uns auf die Schnelle ein kleines Aufenthaltszelt mit Airbeams dazu kaufen, um überhaupt Platz zu haben. Die angebaute Markise war jedenfalls fast nie in Gebrauch, es war immer zu windig.

Unser Fazit: Wenn Camping, dann mit Wohnwagen und zwar mit Klimaanlage. Den kann man schön abstellen, mit einem Vorzelt erweitern und man hat sein Auto dabei, wenn die Ausflüge am Urlaubsort etwas größer sein sollen oder das Wetter fürs Velofahren ungeeignet ist.

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Jacke wie Hose und Helm

Terrazeit: 14.07.2026

Nach dem Probesitzen, kam heute dann das Shopping. Ich bin ja nicht so die Shopperin, aber mit dem besten Mann an meiner Seite wurde es kürzer als befürchtet. Er weiß halt meine Größen und was ich mag und was ich nicht mag.

Jacke und Hose von John Doe, Handschuhe von Held Fashion Biker, Schuhe von Dainese.
Mütze von Scorpion, naja steht ja auch drauf :D
Mein Countdown sagt noch 261 Tage bis Indian :D

Für diese schicke Jacke ist es zur Zeit leider etwas zu warm.

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Heimlichkeiten in einer Ehe 🫣

Terrazeit: 16.06.2026

Gestern morgen klingelte es an der Tür. Der Zusteller hatte ein Päckchen für meinen Mann gebracht, der war aber gerade nicht da. Kein Ding, ich habe es angenommen und ihm auf den Schreibtisch gelegt.
Für mich gehört sich das so.
Als mein Mann nach Hause kam, verschwand er in sein Büro, denn eigentlich hatte er eh Homeoffice. Ich hörte, wie er das Päckchen öffnete und dann kam er mit diesem Karton aus dem Büro.
Ich: „Oh, Du hast dir endlich ein neues Handy gekauft, wurde ja auch Zeit.“
Er: „Neee, ist für dich. Ist deine Farbe. Bitte schön.“
Da hatte er mir doch tatsächlich heimlich dieses Smartphone bestellt, über das ich gar nicht mehr nachgedacht hatte, weil andere Dinge nun mal wichtiger sind und waren.
Hach…🥰

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