All posts by Ezri

Verrückte Vogel-Lady: Bitte lächeln

Terrazeit: 26.01.2023

Der Bird Buddy bekam genau einen Nachmittag, eine Nacht und einen Morgen Schonfrist von den Vögeln, dann haben sie ihn akzeptiert. Warum und wie oft er Bilder und Filmchen macht, hat sich mir noch nicht erschlossen, aber immerhin habe ich heute schon mal ein Bild und ein Filmchen bekommen. Die Meisen sind rasant schnell, möglicherweise noch etwas zu schnell für die Kamera, aber ich bin zuversichtlich, dass das noch was wird.
Die Spatzen halten sich noch etwas bedeckt.

Wie schnell die Meisen sind, sieht man daran, wie verschwommen das Bild hier noch ist. Ich bin aber sicher, dass sich das noch ändern wird :)

Diese Blaumeise fühlte sich da schon deutlich sicherer und wie man sehen kann, Meisen lieben Erdnüsse (ungesalzen und geschält) ;)

Fast zwei Minuten nix zu sehen, aber dann…. tataaaaa

#birdbuddy

Share

Die verrückte Vogel-Lady

Terrazeit: 25.01.2023

Nach über zwei Jahren ist er gestern angekommen, unser Bird Buddy. Mein geliebter Mann hatte ihn, als er auf das Kickstarter-Dingens gestoßen war und er natürlich weiß, dass ich unsere gefiederten wilden Haustiere doch sehr liebe, heimlich bestellt. Irgendwann erzählte er mir aber dann davon, weil er erwartete, dass er nun bald geliefert werden würde. Wurde aber nicht, bis gestern. Endlich ist er angekommen!
Bird Buddy ist ein Vogelfutterhäuschen mit Kamera, die übrigens echt tolle Bilder macht.
Gestern habe ich dann ausgepackt und heute in Betrieb genommen. Erfahrungsgemäß brauchen die Vögel einen Moment, bis sie die neue Futtermöglichkeit als solche erkennen, aber dann werde ich hier im Blog bestimmt so einige hübsche Bilder posten können.

Funktionstest war erfolgreich :)

Share

Kürbiskuchen

Kürbiskuchen

Zutatenliste:

  • 500g Kürbis (Butternut ist lecker und hat ne tolle Farbe)
  • 1 x Mürbeteig
  • 250ml Sahne
  • 1 x Mark aus einer Vanillestange
  • 2 Eier
  • ½ Tl. frisch geriebener Ingwer
  • 1 El. Stärke
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Wasser
  • 150g Zucker oder Xylit oder Erythrit (oder weniger, da der Butternut auch schon eher lieblich ist)

Zubereitung:

Ich nehme immer fertigen Mürbeteig, einfach in eine runde Wähenform (28 cm ⌀ langt), Springform geht auch, auf Backpapier in die Form legen. Kürbis, schnippeln und zusammen mit Salz, Zucker, Vanillemark und dem Wasser ca. 10 Minuten köcheln lassen, dann mit dem Pürierstab pürieren. Kürbisbrei abkühlen lassen.

Wenn der Kürbisbrei gut runtergekühlt ist, Sahne, Eier, Stärke und Ingwer gut verrühren und dann mit dem Kürbisbrei gut vermischen. Irgendwo zwischen den Schritten de Ofen auf ca. 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Kürbis-Sahnemasse auf den Mürbeteig verteilen und in den Ofen damit. Achtung, die Masse ist sehr sehr flüssig, daher sollte man den Kuchen ohne Schwung in den Ofen schieben. Untere Ofenhälfte.

Nach ca. 45 Minuten Backzeit den Ofen ausschalten, die Ofentür öffnen und den Kuchen ca. 30 Minuten im Ofen abkühlen lassen.

Der Kuchen hat eine cremige Konsistenz und ist wirklich süß und lecker

Ich weiß, ich bin handwerklich nicht so gut, schmeckt aber trotzdem ;)

Share

Ich habe Psoriasis Arthritis – Mist!

Terrazeit: 07.10.2022

Diese Diagnose bekam ich dieses Jahr, aber nach allem, was ich mittlerweile über diese Erkrankung weiß, habe ich sie vermutlich schon einige Jahrzehnte. Wie es zur Diagnose kam, ist rasch erzählt. Ende letzten Jahres entzündete sich einfach mein linkes Fußgelenk, das Fußgelenk war rot, heiß und hatte unterhalb des Knöchels eine dicke heiße Beule. Anfangs zwar schmerzhaft, aber händelbar. Wird schon wieder weggehen, so wie all die kleinen Gelenkentzündungen, die ich im Laufe der letzten Jahre immer mal wieder in den Fingergelenken hatte. Aber leider ging die Entzündung nicht weg, also wandte ich mich mit den Worten: „Ich möchte meinen Knöchel wieder haben.“ an meinen Hausarzt. Dieser war eigentlich auf der Spur Gicht, wegen der entzündeten Fingergelenke. Er verordnete mir erstmal eine mehrtägige Ibuprofen-Kur. Die schlug leider gar nicht an. Zusammengefasst mit meiner Vorgeschichte überwies er mich an das Rheuma- und Schmerzzentrum. Keine ganze Woche später, in der Schweiz sind die Wartezeiten wirklich kurz, hatte ich meinen Termin. Der Rheumatologe befragte mich verschiedene Dinge, manches schien gar nichts mit der Erkrankung zu tun zu haben, wie z. B. die Frage nach einer Schuppenflechte. Ich hatte mal eine gehabt, aber die hatte sich schon jahrzehntelang nicht mehr gezeigt. Nach der Befragung machte er noch ein Ultraschall meiner betroffenen Gelenke und selbst die, die abgeheilt erschienen zeigten noch leichte Entzündungen an. So also kam ich zu meiner Diagnose. Ich bekam erstmal ein Medikament, welches man sich selber wöchentlich spritzt, aber das vertrug meine Leber nicht und jetzt habe ich ein Medikament, welches ich alle zwei Wochen spritzen muss. Man spritzt es sich unter die Haut. Die beste Stelle dafür, also für mich, ist das kleine Speckröllchen am Bauch und ist nicht weiter schlimm.

Nach der Diagnosestellung und wenn man erlebt, wie gut die Behandlung anschlägt, fängt man an sich Gedanken zu machen. Erst ist da der Schock, schon wieder lebenslänglich, so wie bei der Diabetes-Diagnose auch und man knabbert eine gute Weile da dran. Und dann beobachtet man, wie die Spritzen wirken und was sich verändert. Plötzlich, so kam es mir jedenfalls vor, tat mein linkes Knie nur noch selten weh. Die Zehen am linken Fuß, die schon anfingen sich entzündet zu verkrümmen bekamen wieder eine normale Hautfarbe und streckten sich wieder. Die linke Schulter zickt immer noch und hin und wieder meldet sich ein Fingergelenk, aber so schmerzarm, wie jetzt war ich sicher schon seit 20 Jahre nicht mehr
Achja, die Schuheinlagen, die mir mal ein Orthopäde verschrieben hatte, weil sich meine Fußmuskeln von der Fußsohle immer so verkrampften, brauche ich auch nicht mehr. Hatte ich noch vor einem Jahr zu meinem Mann gesagt, dass ich keinen einzigen Schritt mehr ohne Schmerzen machen kann, ist das jetzt passé. Wunderbar.

 

Share

Kartoffelflut – shit happens

Terrazeit: 07.09.2022

Ich war schon fast am Ende unserer mittäglichen Gassirunde, da boten sich mir folgende Bilder.


Auf den Bildern nicht zu sehen, hinter dem großen Hänger waren viele Frauen und Männer ebenfalls fleißig und haben geschaufelt was das Zeugs hält.

Ich bin dann rasch mit den Hunden nach Hause gegangen, habe mir unseren Schneeschieber geschnappt und habe mitgeholfen, so lange es mein Gesundheitszustand halt gepackt hat. Das Helferaufgebot vergrößerte sich auch noch um andere Traktoren, Hänger usw.

Als Dankeschön hat mir eine Nachbarin eben noch Kartoffeln vorbei gebracht. Freue mich schon drauf, Leckereien daraus zu kochen.

Share