Tag Archives: Tesla

Tesla – einen Schritt weiter

Terrazeit: 19.05.2020

Gestern hatte ich eine dreistündige Probefahrt mit einem Tesla Model 3 Performance. Ist aber nicht meine erste Fahrt mit dem Model 3 gewesen. Nur jetzt wollte ich mich endlich mal etwas länger mit dem Fahrzeug befassen als 20 Minuten.
Unser Mini, den ich auch sehr gerne fahre, fängt langsam an teuer zu werden.
Naja, lange Rede, kurzer Sinn… gestern auf das Knöpfchen gedrückt. Model 3 Long Range AP weiß/weiß soll August / September bei uns einziehen. Sally Ride wird sie heißen, benannt nach einer Astrophysikerin und dritte Frau im All und die erste deren Namen ich korrekt aussprechen kann…

Mein Reflink für kostenlosen Strom für 1500 Kilometer: https://ts.la/ezri29199

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Tesla – Anprobe zum zweiten

Hallo liebe Leser,

diesmal geht es nicht um eine Garagenanprobe bei mir, sondern bei einem Tesla-Fan, dessen Garage noch enger als bei uns ist und die außerdem noch ein fieses Gefälle und ein niedriges Garagentor hat.
Und wieder hat sich der liebe Robert bereit erklärt, mit seinem Tesla Model 3 zu probieren, ob das Model 3 auch in Karls Garage passt.
Ob und wie das Model 3 in seine Garage passt, könnt ihr im folgenden Video sehen.

Wer sich einen Tesla kaufen möchte, kann gerne Roberts Reflink verwenden:
https://ts.la/robert25055
oder meinen: https://ts.la/ezri29199
Bei Anwendung eines der beiden Links bekommt man Energie für die ersten 1.500 Kilometer von Tesla geschenkt.

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Tesla – die Anprobe

Hallo liebe Leser,

bis jetzt bringt uns noch unser Mini Clubman von A nach B. Kurz vor seinen 150.000km fängt er leider an teuer zu werden. Die Reparaturen häufen sich und sie kosten immer mehr. Also wird es wohl Zeit, sich nach einem anderen fahrbahren Untersatz umzuschauen. Wir schauen uns schon eine Weile um und Tesla ist in die engere Wahl gekommen. Da wir mit den Ausmaßen des Minis immer gut klargekommen sind, muss das Folgeauto auch nicht unbedingt größer sein, daher würde uns ein Tesla Model 3 völlig langen. Das Model 3 ist allerdings doch deutlich größer als der Mini, daher waren wir uns unsicher, ob es noch gut in unsere winzige Garage passt. Für die Garage und ihren Ausmaßen können wir nichts, wie wohnen nur zur Miete. Vor dem Mini hatten wir einen Chevrolet TrailBlazer, der passte nicht in die Garage und stand halt immer davor. In der Garage hatten wir damals dann  dendafür Hundeschlitten gelagert.
Back to Topic: Es ist uns nicht so ganz unwichtig, dass der Nachfolger vom Mini auch in die Garage passt, daher habe ich auf Facebook in der Gruppe: Tesla Model 3 Fans Schweiz einen kleinen Hilferuf gestartet:
Nur kurze Zeit später bekam ich eine positive Antwort. Es war ein Robert, übrigens auch Mitglied des STOC.
Gleich für den nächsten Tag, also heute, hatten wir dann eine Uhrzeit ausgemacht, den Termin noch um ein paar Stunden verschoben und dann war es so weit.
Robert kam und ich war ganz aus dem Häuschen. Natürlich haben wir die Anprobe noch vor Kaffee und Kuchen gemacht, da bin ich leider immer etwas ungeduldig.
Wie die Anprobe ausging, seht ihr hier:

Natürlich gab es danach Kaffee und selbstgebackenen Kuchen.
Was ist besser als ein Teslafahrer?
Ein Teslafahrer mit Hund. :D
Hier Robert mit unseren beiden Hundedamen auf dem Schoß, er ist selber aber auch Hundehalter und das ist für mich das kleine Sahnehäubchen des Tages.

Danke Robert und wenn wir unseren Tesla haben, besuchen wir euch auch auf einen Kaffee.
Nachtrag: Wer sich einen Tesla kaufen möchte, kann gerne Roberts Reflink verwenden:
https://ts.la/robert25055
oder meinen: https://ts.la/ezri29199
Bei Anwendung eines der beiden Links bekommt man Energie für die ersten 1.500 Kilometer von Tesla geschenkt.

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eMobilität, na klar

Hier der Stand der E-Mobilität 2019:

– Elektromobilität hilft, die Luft in den Städten sauberer zu bekommen, denn bis auf den Reifenabrieb, den alle Autos haben (und viel weniger Bremsscheibenabrieb dank Rekuperation) ist das E-Auto lokal emmissionslos.

– Elektromobilität verursacht über das Autoleben gesehen nur noch die Hälfte an Co2 und keine Abgase. Und das selbst mit unserem Strommix von zur Zeit 40% Erneuerbaren. Wer Ökostrom bezieht oder Solarzellen auf dem Dach hat fährt noch sauberer. Und übrigens wird für die Benzinherstellung jede Menge Strom benötigt, nicht nur für die Akkuherstellung.

– Elektroautos sind leise (weswegen sie bis zu 30 km/h ein künstlich erzeugtes Geräusch abgeben, damit man sie besser hört)

– Elektroautos sind wartungsarm (bis zu 60% weniger Wartungskosten). Es wird kein Ölwechsel, keine AU usw. benötigt. Ein Verbrennungsantrieb besteht aus rund 1400 Teilen, ein Elektroantrieb nur aus rund 210, somit hat ein Elektroauto auch viel weniger bewegliche Teile die kaputt gehen könnten und diese Teile müssen auch nicht erst aufwändig hergestellt werden.

– Die Akkus haben eine Kühlung und ein Thermalmanagement, dass dafür sorgt, dass diese mindestens 300.000 km halten bis sie auf 70% Leistung sind. Danach werden sie noch als Hausspeicher eingesetzt, bis sie dann zu 60-70% recycelt werden. Theoretisch wären sogar 95% möglich, aber das Lithium darin wird noch nicht recycelt, weil es nicht selten genug ist, nicht teuer genug. That´s capitalism.

– Reichweite: Heutige Autos fahren kombiniert 300-400 km weit. Mit Tempo 130 auf der Autobahn fährt ein 40 kwh (Akku) Leaf zwar nur 200 km weit, mit 110 schon 250km. Es kommt also auf das Tempo an. Allerdings gibt es schon jede Menge Ladestationen mit Schnellladern und inzwischen kann man ein modernes E-Auto innerhalb von 30 Minuten auf 80% laden. In den nächsten Jahren kommen dann E-Autos mit 60kwh Akkus auf die Straße, dann kann man auf der Autobahn auch 300 km weit fahren vor dem ersten laden. Mit einem Tesla geht das heute schon.

– Strom: Wenn alle 45 Millionen Autos in Deutschland elektrisch fahren würden, bräuchte man nur 15-20% mehr Strom in Deutschland, wobei ja heute schon 8% an Strom exportiert wird, das würde also heute schon für 20 Millionen Autos reichen. Und nein, das Stromnetz wird nicht zusammenbrechen, es können auch viele Autos gleichzeitig laden, denn 80% der Ladungen werden langsamer Art sein, Zuhause oder beim Arbeitgeber. Und es wird ja auch einige Jahre dauern, bis alle E-Auto fahren. Bis dahin kann man die Infrastruktur noch ausbauen.

– Laden: Wer kein Haus hat und idealerweise mit der Photovoltaikanlage vom Dach lädt, lädt normalerweise beim Arbeitgeber oder beim Einkaufen. Aldi, Ikea, Rewe, oder bei den Stadtwerken usw. Vielerorts bisher sogar kostenlos. Öffentliche Ladestationen müssen sogar Ökostrom beziehen. Auf goingelectric.de sieht man, wieviele es schon gibt (ca. 20.000) und dort gibt es sogar einen Routenplaner. Sehr interessant, wenn man damit in den Urlaub fahren will. Ja, auch das geht schon dank Schnelllader und den heutigen großen Akkus.

– Kosten: Elektroautos kosten zwar zur Zeit noch etwas mehr, es gibt jedoch auch gebrauchte und sie sind dafür im Unterhalt wesentlich günstiger, da man weniger Wartungskosten hat und man 0-4,00 Euro für 100 km Fahrt bezahlt, während es beim Verbrenner 10-12 Euro kostet. Mit einem speziellen E-Auto Ladetarif vom Ökostromversorger und/oder einer Photovoltaikanlage auf dem Dach kostet der Strom sogar nur um die 2 Euro, mit Batteriespeicher noch weniger. Rechnet das mal auf die Lebensdauer des Autos (300.000 km) und vergleicht das mit einem Benziner. Ergebnis: Verbrenner zahlt 30.000 Euro für Sprit, E-Auto 12.000 Euro.

– Seltene Metalle: In den Akkus sind keine wirklich seltenen Metalle. Kobalt und Lithium sind nicht selten. 90% des Kobalts werden auch nicht von Kindern geschürft, sondern von großen Minengesellschaften. In den neueren Akkus ist immer weniger Kobalt drin, teilweise nur noch 3-10%, in den nächsten Generationen wird gar kein Kobalt mehr drin sein. Vom weltweit abgebauten Kobalt werden übrigens nur 1/3 für Akkus verwendet. Lithium ist ebenfalls nicht selten, es reicht für alle Autos weltweit für die nächsten 200 Jahre, nur die Abbaukapazitäten müssen noch ausgebaut werden, wenn die E-Mobilität mehr Fahrt aufnimmt. Übrigens ist im Benzin auch Lithium als Additiv drinnen genauso wie in euerem Handyakkus, Laptopakkus, Keramik, Fensterscheiben usw. und Kobalt in den gehärteten Stählen im Auto oder in eurem Werkzeugkasten und in der Ölraffinerie wird Kobalt dazu verwendet, Öl zu entschwefeln, damit das Benzin nicht nach faulen Eiern stinkt. Im Verbrenner-Katalysator sind dagegen die seltenen Elemente Platin bzw. Palladium und Rhodium und Cer drin und diese lösen sich sogar mit der Zeit (bis zu 50% des Materials) und verpesten unsere Umwelt. Ausserdem findet man im Verbrennungsmotor Yttrium in den Zündkerzen. Was den Abbau der Rohstoffe angeht: Ja, es ist nicht sauber, genauso wie die Ölförderung und das Raffinieren des Benzins, die Akkus werden jedoch im Gegensatz zu Benzin heute schon zu 60-70% recycelt. Theoretisch wären sogar 95% möglich. Man sollte immer bedenken: Kein Auto wird jemals umweltfreundlich oder nachhaltig sein, denn es wird aus Metallen gefertigt, die aus der ganzen Welt zusammengekarrt werden müssen und verpestet mit seinem Gestank und Reifenabrieb (Microplastik) die Umwelt. Das E-Auto ist aber immerhin etwas sauberer, denn es hat wesentlich weniger Teile und die Akkus werden schon recycelt. Und ausserdem stinkt es nicht und macht weniger Lärm. Das alleine schon wäre ein Gewinn für uns und die

– Spaß: Elektroautos machen Spass. Sie sind leise, man hat sofort ein volles Drehmoment und kann losflitzen, die Heizung (Wärmepumpe) springt sofort an im Winter und man muss nicht herumkuppeln und schalten. Und auch im Winter ist die Reichweite dank der effizienten Wärmepumpe nicht so extrem schlecht wie man das behauptet (max. 0,5-1kw Strom kostet die Heizung in der Stunde). Nachdem 90% der Fahrten unter 200 km sind, kann man die heutigen Elektroautos als absolut alltagstauglich bezeichnen und dank Schnelllader sind auch Strecken bis zu 1000 km kein Problem mehr (kann man locker in neun Stunden schaffen).

Geschrieben von Joe Blue

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