Freundschaft

Ich war am Wochenende in Hamburg. Ich habe da meinen Sohn getroffen, war beim 30. Jubiläum des Trekdinner Hamburg und ich habe meine Freundin getroffen. Letzters klingt vielleicht nicht sooo spannend, aber wir sind schon seit 36 Jahren befreundet. Ich würde sagen, dass ist eine ganz schön lange Zeit.
Auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel, kam ich mit dem Taxifahrer ins Gespräch. Er meinte, dass Freundschaften nie so lange halten würden.
Ich sage: „Doch, das tun sie!“
Eine Freundschaft dieser Art basiert auf eine gewachsene Zuneigung, Gelassenheit und Toleranz. Natürlich sind wir nicht in allen Dingen des Lebens einer Meinung. Natürlich müssen wir damit leben, dass der andere den Partner des anderen ggf. nicht mag und umgekehrt. Wir lassen uns einfach nicht vor die Wahl stellen, er oder ich. Und bisher hat unsere Freundschaft alles ausgehalten, auch mal den einen oder anderen Krach. Sie hat auch die Distanz in Form von irdischen ca. 900km ausgehalten, sie hat auch jahrelange Funkstille ausgehalten. Freunde, das ist der Unterschied zur Familie, sucht man sich selber aus, man entscheidet selber, ob man befreundet sein möchte oder nicht.
Und egal wieviel Zeit vergeht, bis zum nächsten Wiedersehen, es ist immer als sei es erst gestern gewesen, dass wir uns das letzte Mal trafen.

Auf die nächsten 36 Jahre, Stefanie :)

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Tattoo-Zwilling gefunden

Wie hoch mag die Wahrscheinlichkeit sein, dass man auf jemanden trifft, der nahezu das gleiche Tattoo an gleicher Körperstelle hat, noch dazu wenn es thematisch doch recht speziell ist? Ich weiß es nicht, halte es aber für eher unwahrscheinlich und dennoch…
Mit ist es passiert und zwar bei der Poolparty direkt nach der Star Trek Convention: 50 Jahre Star Trek in Las Vegas.
Klar sind die Tattoos nicht 1:1 identisch, denn meines ist von 2000 und seines von 2007.
Seines ist ein Coverup, meines nicht. Er lebt in Australien, ist Australier und ich lebe in der Schweiz und komme aus Deutschland.
Achja, eine weitere Gemeinsamkeit, er hat das romulanische Symbol und ich einen romulanischen Warbird und dabei sei anzumerken, dass Rihannsu (Romulaner) nicht die beliebteste Spezies im Star Trek Universum ist :)

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Hohentwiel – mit Volldampf voraus

„Volldampf voraus!“ Hieß es letzten Freitag für uns auf der Hohentwiel. Wir hatten Tickets geschenkt bekommen, herzlichen Dank. :) Viel zu schreiben gibt es nicht, außer der Hinweis, dass man Fisch mögen sollte, wenn man eine Fahrt mit der Hohentwiel plant.
Es gab an Board Livemusik, eine kleine dreier Combo (Klavier, Gitarre und Saxophon/Querflöte) unterhielt uns mit gutem Swing und Jazz.
Genug geschrieben, nun lass ich Bilder sprechen. :)

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Wie doof ist das denn? Fragte mich doch tatsächlich eine Mitreisende, wie der Mann da unten (Maschinist) das Schiff fahren kann, wenn er doch gar nichts sieht? :stirnklatsch

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Der Gruß aus der Küche steht nicht auf der Karte.

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Richtig gezeählt, es fehlt das Bild des letzten Zwischenganges. Den haben wir einfach aufgegessen, ohne ihn abzulichten. :D

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Volle Kraft voraus

Gemüsekiste abonniert

Wir haben eine kleine Gemüsekiste abonniert und noch eine kleine Obstkiste dazu. Einmal die Woche wird geliefert, direkt bis vor die Haustür.
Obst und Gemüse kommen von einem Gemüsebauern von umme Ecke, mir sparts einen Weg und ich muss mir nicht immer nen Kopf machen, was ich als nächstes koche. Jetzt werd ich direkt mal gefordert, weil es ja auch hin und wieder Gemüse gibt, was man ggf. gar nicht gekauft hätte. Und es ist saisonal, also jahreszeitlich angepasst. Geliefert wird in einer Mehrweg-Styroporbox, damit im Winter die Ware keine Frostschäden bekommt.
Achja, ein Blümchen und ein Rezept lagen auch dabei. Das Rezept wird direkt Sonntag ausprobiert.
Schaut lecker aus, wie ich meine. :D

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„Sie sind eine Trill!“ – First Class

Ja ja, jeder kennt ihn, den alten Spruch: „Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erleben.“ Und was man alles erleben kann.
Nun sind seit dem letzten Urlaub ja doch schon so einige Wochen vergangen. Hunderte Bilder warten drauf, sortiert und bearbeitet zu werden, aber bis man sich dazu aufgerafft hat…
Immerhin raffe ich mich gerade dazu auf, wenigstens etwas über das Erlebnis „First Class“ zu erzählen. In dieser Klasse fliegt man ja auch nicht jeden Tag und wir werden es zukünftig wohl auch eher selten machen.
Alles fing mit dem Gedanken an, also vor allem mein Mann machte sich Gedanken darüber. First Class und bezahlbar scheinen zwei Begriffe zu sein, die sich einander ausschließen. Aber nach einigem Rumgeknobel fand er dann doch einen Weg, wie es gehen würde und es klappte. Man muss einfach nur eine völlig bekloppte Route fliegen, dann zahlt man ggf. nur ein Drittel dessen was ansonsten ein First Class Flug kostet.
So ein First Class Flug fängt nicht mit dem Einsteigen in den Flieger an, sondern schon vorher beim Check-In. Man darf an den Check-In-Schalter gehen, der nie eine Warteschlange hat und man bekommt Priority-Aufkleber ans Gepäck gepappt, damit diese besonders schnell am Zielflughafen aufs Band gepackt werden.
Man hat Priority-Zugang zur Sicherheit, dort stehen in der Regel auch eher wenige Leute an oder, wenn man ab Frankfurt fliegt, geht man direkt zum Terminal 1 in die First Class Lounge und dann wird man direkt beim Betreten der Lounge gecheckt und da ist dann überhaupt keine Schlange. Man betritt das Gebäude und schon beim Betreten trat uns eine freundliche junge Frau entgegen, die sich höflich vorstellte und uns zur Sicherheitskontrolle (nur wenige Schritte weiter) brachte. Das Handgepäck wurde auf das bekannte aber einzige Rollband gelegt und durch das Röntgengerät geführt. Der Sicherheitsangestellte drehte den Monitor so, dass wir zuschauen konnten und erklärte uns, was man so alles auf dem Röntgenbild sehen kann. Natürlich muss man auch durch den Metalldetektor gehen, aber erwartungsgemäß war bei uns nichts auffällig.
Die Reisepässe hatte die junge Dame schon vorher an sich genommen und man kann den Aufenthalt in der Lounge genießen.
Nachdem wir eine Sitzgruppe für uns gefunden hatten, wurde uns sogleich Getränke angeboten, ebenso wie die Möglichkeit zu duschen oder ein Wannenbad zu nehmen.
Wir entschieden uns für die Dusche. Herrlich. Das Duschbad (jeder bekam ein eigenes zugewiesen) war sehr groß. Ich bin nicht zuverlässig im Schätzen, aber ich würde sagen, dass es sicher 15m² groß war. Intelligent gestaltet, mit einer Sitzbank und Kleiderhaken, Bademantel und Schlappen. Natürlich auch einer Toilette und einem Waschbecken mit großem Spiegel und natürlich entsprechend hochwertige Pflegeprodukte.
In der Lounge befindet sich auch ein bedientes Restaurant mit Speisekarte, allerdings ohne Preise, denn auch das ist inbegriffen, ebenso wie alle Getränke, egal ob alkoholisch oder nichtalkoholisch.
Ja, so lässt es sich leben und reisen.

Irgendwann ist dann Boardingzeit und in Frankfurt erhält man dann seine Reisepässe samt Boardingkarte und wird mit einer schicken Limusine direkt zum Flieger gefahren.
In Zürich man zu Fuß zum Flieger.

Boarding erfolgt über einen eigenen Eingang (Finger) und man wird herzlich und warm von der Kabinencrew empfangen. Auf dem Weg Zürich – Los Angeles sind wir mit einer Boeing 777 (Swiss) geflogen, hatten die Sitzplätze K1 und K2. Die Sitze sind noch mal etwas breiter als in der Business Class. Der Sitzbereich erstreckt sich über mehr als drei Fenster und natürlich lassen sich die Sitze in jede nur erdenkliche Form bringen.
Für den Nachtflug wird der Sitz in ein richtiges Bett verwandelt. Das heißt, dass der Sitz wird nicht nur ganz flach gemacht wird, es wird außerdem auch eine Matratze drauf gelegt, mit einem Laken bezogen und man erhält eine richtige Bettdecke und Kopfkissen.
Schlafanzug und Hausschuhe sind natürlich auch dabei, das bekommt man auch auf einem Tagflug und natürlich darf man den Schlafanzug, der in guter Qualität daherkommt, behalten.
Die erste Klasse umfasst bei Swiss als auch bei Lufthansa acht Sitzplätze und es stehen zwei Flugbegleiter zur Verfügung und zeitweise auch noch der Kabinenchef/die Kabinenchefin.
Der Kabinenchef begrüßt die Fluggäste auf einer sehr persönlichen Ebene und man wird wärend der gesamten Reise auch immer mit Namen angesprochen.
Auf dem Flug von Los Angeles nach Frankfurt stellte sich bei mir die Begrüßung wie folgt dar: Der Kabinenchef begab sich in die Hocke um mit mir, da ich saß, auf Augenhöhe zu sein und dann stellte er sich vor: „Guten Tag, mein Name ist Herr XY und Sie Frau XY, sind eine Trill.“ Japp, er war ein Trekkie und wie ich im Nachhinein erfahren habe, sind auch viele Piloten begeisterte Star Trek Fans. Herrlich. :)
Kaum hatte man seinen Champagner geschlürft und der Flieger abgehoben, kam auch schon die erste kleine Köstlichkeit zu Essen. Sozusagen der Gruß aus der Küche, wie man es von guten Restaurant her kennt.
Das Essen in der ersten Klasse ist nicht nur für das Auge, sondern auch wirklich lecker und man kann meistens sogar noch Nachschlag haben. Abgesehen von den Hauptmahlzeiten, kann man auch noch Zwischenmahlzeiten bekommen, frisches Obst, Getränke nach Wahl und nach einem Nachtflug bekommt man sogar frisch zubereitetes Rührei mit knusprigen Speck zum Frühstück.
Auch nach Landung kann man als Fluggast der First Class in die Lounge gehen und sich dort nochmals verwöhnen lassen.

Hoffentlich war dieses Erlebnis kein einmaliges Erlebnis :)

Und natürlich haben wir mehr als nur ein Bild gemacht. Klick, hier ist die Galerie

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