Verlustigkeit des Moderatorenjobs

 

Ja ja und schon wieder schreibe ich aus der lustigen Welt der Foren. Damit ein Forum funktioniert und je nach Anzahl der User gebietet es sich, daß man als Administrator und Eigentümer des Forums, sich ein zwei drei Leutchen ausguckt und fragt, ob diese Lust auf den Posten des Moderators haben.

Moderatoren sollen ein bißchen auf das Forum aufpassen, fehlgeleitete Postings an den richtigen Ort verschieben, Streithähne besänftigen, Regeln erklären oder Regelverstöße ahnden oder oder oder. Sie sorgen halt dafür, daß  das Forenleben in geregelten und hoffentlich wohlwollenden und freundlichen Bahnen verläuft.

Also ernennt der Adminsitrator, der nicht selten auch Inhaber des Forums ist, ein zwei drei oder auch mehr User zu Moderatoren und stattet sie mit ein paar Werkzeugen aus, damit diese ihre Aufgabe erledigen können. Als Gegenleistung sind Moderatoren geachtete, geschätzte und beliebte Mitglieder der Forengemeinschaft und tragen für alle sichtbar, den Rang des Moderators als Untertitel unter ihrem Forennick oder in der besonderen farblichen Kennzeichnung ihres Forennicks. Bei der Auswahl der richtigen Moderatoren kommt es nicht unbedingt auf spezielle Kenntnisse der Forentechnik drauf an, diese ist schnell erlernt, sondern auf eine gewisse Sozialkompetenz und Empathie, das Richtige im richtigen Moment zu schreiben oder zu tun. Ihre Anwesenheit beruhigt im Übrigen die restlichen Forenuser, sie vermitteln ein gewisses virtuelles Sicherheitsgefühl.

Natürlich erfreuen sich die Moderatoren auch selber ein bißchen über ihre Wichtigkeit und sicherlich schmeichelt es einen Teil ihrer menschlichen Eitelkeit, dagegen ist weder im Allgemeinen noch im Besonderen einzuwenden und ist auf keinen Fall negativ aufzufassen.

Leider jedoch kann es mal sein, daß ein Moderator seines Amtes enthoben wird. Die Gründe können dafür recht vielfältig sein und gehen von: "Der Administrator hat bei seiner Wahl ins virtuelle Klo gegriffen." bis zu "Der Moderator glänzt durch pernamente Abwesenheit, welche er auch nach Ansprache nicht zu ändern gedenkt."

Nun passiert es, die allzu menschliche Eitelkeit des abgesetzten Moderator wird leicht angekratz und tödlich verletzt wird nun gegen den bösen Administrator gemault oder wahlweise gehetzt. Es werden gekränkte Gefühle zur Schau gestellt oder, je nach Temperament des Ex-Moderator, gehetzt und gehaßt, was die Tasten her geben.

Aber welche Wahl hätte der Administrator denn gehabt? Hätte er einen passiven aber hübsch gekennzeichneten und sich wichtig fühlenden Moderator behalten sollen? Hätte taktvoll auf fähigen Ersatz verzichten sollen? Vor allem, wo Moderatoren in der Regel keine Angestellten sind und daher keinen materiellen Schaden erleiden, wenn ihnen gekündigt wird. Ihr Ego wird ein bißchen angekratzt, aber wenn sie es sich dann irgendwann im stillen kleinen Kämmerlein eingestehen, dann wissen sie, daß es zwar ne Weile ganz nett sein mag, als beleidigte Leberwurst von dem einen oder anderen verständnisvoll bedauert zu werden, aber eigentlich ists doch albern, sich wegen einer solchen Lapalie zu krämen…

In diesem Sinne liebe Ex-Moderatoren, lieben Dank für Eure Dienste, aber alle netten Dinge haben halt irgendwann ein Ende und ihr findet sicherlich noch andere Dinge, die Eure leicht ramponierte Eitelkeit wieder zum Glänzen bringt…

 

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Einfacher Bananenkuchen

 

Zutaten:

  • 125g Butter
  • 125g Zucker
  • 125g Mehl
  • 3 Eigelb
  • 3 Eiweiß
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 2 – 3 sehr reife Bananen
  • 1 EL gehackte Haselnüsse

Zubereitung:

Zimmerwarme Butter, Zucker und Eigelb schaumig verrühren, Mehl langsam hinzufügen. Eiweiß steif schlagen und Bananen pürrieren. Bananen und steifes Eiweiß unterheben.

Backform fetten und die gehackten Haselnüsse auf den Boden der Form verteilen. Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 175° 50 – 60 Minuten backen.

 

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Weihnachtsgans nach Art von Bismarck

 

Da es mir recht gut gelungen, hier nun das Rezept der Weihnachtsgans nach der Art von Bismarck.
Das besondere an diesem Rezept ist das Garen der Gans auf Niedertemperatur.

Zutaten:

  • 1 Gans ca. 5kg
  • 3 – 4 große Äpfel
  • ca. 400 – 500gr. Bratwurstbrät (Ich hab dazu rohe Bratwürste gekauft und sie aus der Pelle geschoben)
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • ca. 300gr. Weißkohl
  • ca. 250gr. Maronen (Eßkastanien)
  • 40gr. Schweineschmalz
  • 1 El. Speiseöl
  • 250ml. Weißwein
  • 125ml. Geflügefond
  • 1 El. Beifuß
  • 1 El. Majoran
  • 1 El. Kümmel
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • Salz
  • 1/2 El. Wachholderbeeren
  • 1 El Zucker

Nützliche Küchenhelfer:

  • Bratenthermometer
  • Kochgarn
  • Rouladenspieße

Vorbereitung der Füllung:

Kohl und Zwiebeln kleinschnippeln. Schmalz in einem Topf oder tiefen Pfanne schmelzen und Kohl, Zwiebeln, Majoran, Beiifuß, Kümmel, Pfeffer und Salz da drin dünsten.
Nach dem Dünsten abkühlen lassen und mit dem Bratwurstbrät und den kleingeschnippelten Äpfeln vermengen.

Die Gans gut unter fließendem Wasser spülen, Fett an der Bauchhöhle abschneiden und abtupfen. Währenddessen den Ofen auf 220°C vorheizen.

Gans von innen und von außen leicht salzen und dann mit der Füllung füllen. Die Öffnung der Gans mit Rouladenspießen aus Holz oder Metall zuspießen und dann mit einem Küchengarn kreuzweise um die Spießenden schnüren, so wie wenn man einen Schuh zuschnüren würde. Die Keulen der Gans mit dem Küchengarn nun ebenfalls zusammen binden.

Nun die Gans so wie sie ist, mit der Brust nach oben, in die Fettpfanne (oder tiefes Backblech) legen und ab in den Ofen damit und zwar für eine Stunde auf besagten 220°C. Nicht vergessen vorher das Bratenthermometer so in die Gans zu stecken, daß man es durch das Glas der Backofentür gut sehen kann.

Nach einer Stunde den Ofen auf 80°C runterregeln und nun ca. 6 – 7 Stunden auf dieser niedrigen Temperatur vor sich hingaren lassen. Ich weiß, voll gemein, weil es nun stundenlang lecker lecker riecht.

Nach den 6 – 7 Stunden hebt man die Gans nun auf einen Bratenrost, nimmt das Fett und die Fleischbrühe aus der Fettpfanne, die man nun unter den Rost schiebt und gönnt der Gans noch ein weiteres Stündchen bei 80°C

Man kann nun entweder das Fett abschöpfen oder ein Fett-Trennkännchen verwenden.

Ein El. Speiseöl in einer Pfanne erhitzen, ein El. Zucker drüberstreuen und wenn er angebräunt ist, die geschälten und enthäuteten Maronen drin glasieren. Haben die Maronen etwas Farbe angenommen, 125ml. vom entfetteten Bratensaft der Gans, 125ml. Geflügefond, 250ml Weißwein und einen halben El. zerstoßene Wachholderbeeren hinzugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Tja, die traditionelle Beilagen wären jetzt wohl Knödel und Ezris Rotkohl….

Guten Appetit ;)

p.s.

Niedertemperatur geht auch bei Ente, aber bei Hähnchen oder Pute würd ichs eher nicht machen, die sind dazu vermutlich nicht fett genug.

 

 

…hmmm da werden Kindheitserinnerungen wach

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Öfters mal was Neues

Hallo Ihr Lieben,

 

ich hatte mal Lust auf einen Tapetenwechsel und daher ist hier alles noch neu und leer. Wenn man die Augen schließt, riecht man förmlich die frische Farbe des Blogs und wenn man etwas lauter spricht hört man wie es in den leeren Räumen dieses Blogs wiederhallt. Aber keine Sorge, in Kürze werden hier wieder allerlei Dinge aus dem Alltag und dem Reich der Phantasie stehen ;)

 

bis denne

 

Eure Ezri

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Dumm gelaufen – Schlüsselbeinbruch

 

Dumm gelaufen – Schlüsselbeinbruch

10.08.2008 Abreisetag vom ConQuest 08.

Voller Freude und aus reinem Übermut machte ich eine Flugrolle. Leider hatte ich dabei völlig vergessen, daß mein Körper erheblich älter ist als mein Geist und da passierte es.

Als meine Schulter unsanft den Weideboden berührte, war ein Knacken zu hören, ganz so wie wenn man einen Bleistift zerbricht. Nur sekunden Bruchteile später war auch schon der Schmerz da, der irgendwie seltsam taub wirkte. Die Muskulatur sendete einen zerreißenden Schmerz an meine Denkzentrale. Irgendwie gelang es mir aufzustehen und zu unserem Lager zu gelangen.  Auf dem Weg dahin machte ich noch Übungen mit dem linken Arm. Wie weit komm ich nach oben, nach vorn, nach hinten und zur Seite?

Und immer noch war der Schmerz irgendwie taub, wurde aber irgendwie deutlicher und deutlicher und ich hatte dazu ein loses Gefühl in der Schulter. Zerborstene Knochenenden, die aufeinander reiben und irgendwie die Schulter nicht mehr so richtig in Form halten.

„Ich glaub, ich muß zu den Sanis. Hab Unsinn gemacht.“ Mehr Infos wollte ich nicht geben. Die Sanis waren eigentlich schon abgerückt, bis auf einen. Er erkannte mit einem Blick auf meine Schonhaltung (Arm angewinkelt vor dem Körper gehalten) sofort, was los war. Es wurde ein Krankenwagen gerufen, den man sich im Nachhinein hätte sparen können. Jede kleinste Bodenwelle bedeutete Schmerzen, da hätt mich auch mein Mann ins Krankenhaus fahren können, wäre ungefähr 500,-€uro billiger geworden.

Im Krankenhaus dann ein Röntgen, was nur bestätigte, was ich schon beim Aufprall verspürte. Clavikula-Fraktur (Schlüsselbeinbruch).

Ich bekam ein starkes Schmerzmittel und mir wurde ein sogenannter Rucksackverband angelegt. Den Rucksackverband trägt man ca. 4 Wochen, dann ist der Knochen stabil, aber man ist danach noch nicht schmerzfrei. Durch die starke Schonhaltung, die ich leider zu lange einhielt, entwickelte sich im betroffenen Arm eine Thrombose. Nun schlucke ich für ca. drei Monate ein Rattengift, welches mein Blut dünn hält und natürlich in der Humanmedizin nicht Rattengift genannt wird.

Schmerzmittel habe ich nach ca. 6 Wochen komplett ab gesetzt und nun heißt es einfach abwarten, bis man irgendwann wieder völlig schmerzfrei ist und volle Bewegungsfreiheit hat.

Schlüsselbeinbruch, so sagt man, sei einer der schmerzhaftesten Brüche. Ich weiß natürlich nicht, wie sich ein Arm- oder Beinbruch anfühlt, aber im Gegensatz zum Arm- oder Beinbruch, kann man ein Schlüsselbein nicht fixieren und die ständige Bewegung (auch wenn man nur den anderen Arm benutzt, die Bewegung überträgt sich leider auch auf die gebrochene Seite), läßt einen recht lange sehr sehr starke Schmerzen verspüren…

 

 

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