…oder unser Mitbringsel von der Destination Star Trek in Frankfurt 2014
Japp, so verzieren Trekkies ihre Wände ![]()
Wir sind wieder zurück und wir haben nur wenige Bilder im Gepäck, aber viele Eindrücke gesammelt.
Es ist immer wieder ein tolles Erlebnis, mit so viel Gleichgesinnten auf einen Haufen sein zu können. Es ist eine emotionale Sache. Man hat so ein seltsames Gefühl der Verbindung und irgendwie auch wie "zu Hause". Man findet es gar nicht eigenartig, dass die Leute Star Trek Uniformen tragen, als Klingonen oder Andorianer rumlaufen. Das ist so herrlich normal in diesem Rahmen. Es ist für mich der Hauptgrund hinzugehen.
Natürlich geht man nicht nur deswegen hin. Viele Trekkies sind Sammler und diverse Stände befriedigen die Sammellust oder facht sie erst recht an.
Es waren natürlich auch Stars da, bei den Autogrammstunden zum Anfassen, bei den Fotoshoots auch und auf der Bühne zum Ausfragen.
Genug geschwafelt, hier ein paar Bilder…
Jeffrey Combs
Karl Urban (Dr. McCoy – Star Trek XI und XII)
William Shatner
Dominic Keating (Lieutenant Malcolm Reed; ENT) & Connor Trinneer (Commander Charles „Trip“ Tucker III; ENT)
Heute war es so weit, heute hatte ich meinen ersten Termin für meine Trilltüpfel. Ich werde zum Trill. Nein Quatsch, ich bleibe Mensch aber dann halt mit Trilltüpfel.
Bekloppt? – Ja, aber mir wurscht.
Hier sind die ersten vier Bilder, da es noch mehr Sessions geben wird, werde ich an dieser Stelle die weiteren Bilder so nach und nach einfügen.
Erst werden die Tüpfel aufgemalt
Dann wird tättowiert
Nach diesem Bild wurden noch ein paar Tüpfel hinzugefügt, das ist also fast schon das Endergebnis.

In drei Wochen kommen die nächsten Tüpfel. ![]()
Am 28.11.2013 kam dann die rechte Gesichtshälfte dran. Dafür wurden die Seiten des Kopfes rasiert, damit später die Tüpfel aus dem Haaransatz heraus kommen. Das bedeutet, wenn alles fertig ist, werde ich keinen Iro mehr haben und ein guter Teil der Tüpfel wird unter den Haaren verschwunden sein.

Tättowiert hat mich Dave Beier, er hatte auch meine Pfeilspitze im Nacken gemacht. ![]()
Und nun ist auch die zweite Gesichtshälfte fertig. Das Bild ist frisch nach dem Tättowieren aufgenommen worden. Wenn die Haare erstmal nachgewachsen sind, schauts dann schon wieder anders aus ![]()

Meine Trilltüpfel sind schon lange fertig

Ach übrigens als maßgebliche Vorlage hatte ich Dave diese Bild mitgebracht, wichtig ist, dass die Tüpfel nicht wie Leopard aussehen.

Ich war neulich im Supermarkt, noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen
In der Spielwarenabteilung, die strategisch kurz vor der Kasse platziert ist, habe ich dann das entdeckt,
gemacht und MMS
an Männe geschickt.

Antwort nicht mehr abgewartet, sondern gleich in den Einkaufswagen gepackt. Das war am Donnerstag. Heute haben wir dann zusammen ein paar vergnügliche Stunden mit dem Zusammenstecken verbracht. 

Und es tatsächlich anständig zusammengebaut… 
Es leuchtet sogar 
Klar wir sind nicht
oder
aber wir hatten Spaß 
Ich war ein bißchen zu bequem nach der Bastelei und habe daher den Beitrag direkt aus dem Forum der Galae Rihanna hier in den Blog kopiert.
Angeregt durch einen wütenden "Trekkie", der das Frauenbild in J.J.Abrams Star Trek Kinofilmen alles andere als angemessen sieht, mache ich mir hier dazu auch mal so meine Gedanken und zwar aus weiblicher Sicht.
Fangen wir also mal mit dem Frauenbild bei TOS an. Gene Roddenberry hatte für diese Zeit (Ende der 60er Jahre, Planet Erde, sog. westliche Welt) ein sehr futuristisches Frauenbild erschaffen. Sie waren nicht mehr hilfloses schmückendes von Männern beherrschtes Beiwerk, sondern immerhin schon Offiziere auf Kommandoebene.
Majel Barrett hatte im ersten Teil "The Cage" sogar die Rolle der ersten Offizierin, leider passte das dem Produzenten nicht und so bekam Majel Barrett anschließend die Rolle der Krankenschwester "Christine Chapel" und im echten Leben Gene Roddenberry zum Mann.
Natürlich trugen die Frauen in TOS sexy Minikleidchen und natürlich verwendeten sie auch ihren Charme und eher manipulierende Heimtücke als Waffe, man muss ja auch irgendwie die Zuschauer an die Bildschirme holen und in dieser Zeit wollte sicherlich kein Mann hosentragende waffenstarrende toughe Frauen sehen. In der Serienrealität wäre es sicherlich gegangen, aber nicht in der Zuschauerrealität. Es sei denn, die Frau war Emma Peel bei Schirm, Charme und Melone, aber selbst da verzauberten ihre aufregende Figur und langwimpriger Augenaufschlag die Männerwelt und weniger ihre Schlagkraft und auch eine Emma Peel musste sich einem John Steed in letzter Konsequenz unterordnen.
Fazit zu TOS (The Original Series): das Frauenbild war im Gegensatz zur Realität sehr sehr futuristisch und fortschrittlich. Bravo.
Zwanzig Jahre später kam TNG (The Next Generation) und das Frauenbild blieb so, wie es schon zu TOS Zeiten war, nur mit dem Unterschied, dass es Ende der 80er Jahre auch der Realität entsprach. Frauen durften wichtige Positionen inne haben, sofern das Arzt, Counselor (Psychiater) oder Lehrerin war. Klar, es gab da die Tasha Yar, leider nur sehr kurz, aber ihre Position wurde nicht mit einer anderen Frau neubesetzt sondern mit einem überaus braven und handzahmen Klingonen. Man versuchte auch mal Männer in Kleider zu stecken, sah zum einen doof aus und zum anderen sind Kleider in manchen Situationen unpraktisch. Diese Kleider sahen übrigens auch an Frauen blöd aus.
Fazit: Das Frauenbild in der Serie war genauso, wie in der Realität.
Nur wenige Jahre später kam dann noch DS9 (Deepspace Nine) und VOY (Voyager) raus.
Das Frauenbild blieb der Zeit, in welcher die Serien gedreht wurden, treu. Ganz so, wie bei TNG.
Bei DS9 waren die Damen hübsch und kurvenreich, ein bißchen Emma Peel und klug, aber eben ganz Frau (und das meine ich als Frau nicht negativ). Meine Namensvetterin war zwar nicht ganz so kurvig, aber sie wirkte etwas niedlich hilflos, genug um beim männlichen Zuschauer den Beschützerinstinkt auslösen zu können.
Das Novum war sicherlich Voyager mit einem weiblichen Captain, leider sehr umstritten. Mit Janeway versuchte man Kirk (Westernmacho) und Picard (Verhandlungsweichei) zu einen, das brachte mehr Kontroversen auf als es Fans gab. Sehr schade.
Ansonsten eine hübsche schlagkräftige Halbklingonin, leider Halbklingonin, denn als Mensch hätte sie vermutlich mehr zum Frauenbild beitragen können. So ist sie halt ein halber Alien, mit der sich die durchschnittliche Menschfrau dann doch nicht so identifizieren kann. Mit Seven of Nine hat man das klassische und seit Jahrzehnten gehegte und gepflegte Bild der kühlen Blondine geschaffen. Superaufregende Figur, undurchschaubar, kühl. Für nicht wenige Männer ein totales Sexsymbol für viele Frauen sicherlich ein figürliches Vorbild.
Fazit: Das Frauenbild in der Serie war genauso, wie in der Realität.
J.J. Abrams übernahm das Frauenbild von TOS, aus filmischer Sicht logisch. Er hat ja sowas wie ein Remake geschaffen, mit der Freiheit eine neue Intime-Zeitlinie aufzubauen. Wenn man ein Remake eines Western (Western waren übrigens auch rein fiktiv und von der historischen Realität weit weit weg) macht, setzt man die Cowboys und Indianer ja auch nicht auf Motorräder.
Immerhin durfte Uhura bei J.J. Abrams beeindruckende Kampf- und Schießkunst unter Beweis stellen, während bei Roddenberry Uhura vor allem nur hübsch auszusehen hatte, aber immerhin eine Offizierin war.
Natürlich kann man sich jetzt aufregen, dass ein negatives Frauenbild transportiert wird. Genauso kann man sich da drüber aufregen, dass Ballerspiele angeblich eine "Mordslust" generieren. Tut es das wirklich? Ich denke nicht. Der Kreis der Trekkies ist weltweit eh zu klein, um die Gesellschaften maßgbelich in die entsprechende Richtung zu ändern.
Serien und Filme können ihre Zuschauer vielleicht in Punkto Mode inspirieren, vielleicht sogar bei der Berufswahl, aber grundlegendes Verhalten, welches in der Gesellschaft langsam gewachsen ist, wird sich deswegen von heute auf morgen auch nicht ändern.
So werden zum Beispiel auch noch in geschätzten 50 Jahren Frauen weniger Geld für die gleiche Arbeit bekommen, genau so wie es auch heute noch immer ist. Aber vielleicht schleicht sich in den kommenden 50 Jahren dann doch mal ein, dass man die tatsächliche Qualität der geleisteten Arbeit honoriert und nicht das Geschlecht des Arbeitnehmers…
