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Ezris Kohlpudding

Terrazeit: 14.11.2021

Gestern gab es bei uns nach langer Zeit mal wieder Kohlpudding. Als ich das auf Facebook postete, bekam ich belustigte Reaktionen, wohl wegen Kohl und Pudding. Die meisten Menschen im deutschsprachigem Raum verbinden das Wort Pudding mit einem süßem Dessert, aber eigentlich war es einfach ein deftiges  Gericht, welches im Wasserbad gegart wurde und mit Ei abgebunden wurde.
Ich bin nicht geübt im Umgang mit dem Wasserbad, aber man kann Kohlpudding auch prima im Ofen zubereiten. Für mein Rezept braucht man:

Eine Auflaufform mit Deckel, ich habe eine solche aus Glas.
Einen kleinen Kopf Weißkohl oder Wirsing (Wirz)
Eine kleine Zwiebel
Ein Pfund gemischtes Hack
Crème fraîche
Rahmquark
Drei Eier
Semmelbrösel
Senf
Pfeffer
Salz
Thymian
Kümmel (nein, nicht der Schnaps)
Ca. 250ml Gemüsebrühe

Bei manchen Zutaten stehen keine Mengenangaben, weil ich eher nach Gefühl und Geschmack koche.

Ofen auf ca. 175°C vorheizen.
Vom Kohlkopf die Blätter einzeln lösen, dickeren Strunk herausschneiden, gut abspülen und in der Microwelle bei 850W ca. 5 – 7 Minuten vorgaren. Die Blätter müssen so weich werden, dass sie sich biegen lassen ohne dabei zu brechen.
In der Zwischenzeit die Zwiebel klein schneiden und mit dem Hack, zwei Eiern, Senf, Pfeffer, Salz, Thymian, Kümmel (hilft gegen Blähungen) und den Semmelbröseln gut mischen.
Mit Kohlblättern den Boden der Auflaufform bedecken, eine Schicht Hack auf die Kohlblätter geben und diese dann mit weiteren Kohlblättern bedecken, das macht man so lange die Zutaten reichen. Nicht vergessen, die Auflaufform auch an den Innenseiten mit Kohlblättern einzudecken.
Die Gemüsebrühe seitlich in die fertig gefüllte Auflaufform einlaufen lassen.
Crème fraîche, Rahmquark, ein Ei, Pfeffer und Salz gut miteinander vermischen und auf die oberste Schicht, die aus Kohl bestehen sollte gießen.
Deckel auf die Auflaufform setzen und dann das Ganze in den vorgeheizten Ofen stellen, nach ca. einer Stunde ist es fertig und lecker.
Ich koche dazu gerne festkochende Kartoffeln in der Microwelle, das dauert ungefähr 10 Minuten, je nachdem wie dick man die Kartoffeln lässt. Kartoffeln geschält und in entsprechende Stücke geschnitten in ein Microwellengefäß legen, Wasser muss nur den Boden des Behälters bedecken, Deckel drauf, Dampfloch auf und dann halt in der Microwelle garen lassen. Da die Kartoffeln nicht im Wasser kochen, laugen sie nicht so aus und sind echt lecker.

Wenn ich wieder mal einen Kohlpudding mache, werde ich ein Foto machen, versprochen

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Der Allerlei Pie

Heute hab ich mal versucht sowas wie einen herzhaften Pie zu machen.

Zutaten:

  • 2 fertige Mürbeteige ungesüßt
  • 350gr. Lammrücken
  • 350gr. Schweineschnitzel
  • 1 einen Weißkohlkopf
  • 1/2 Feta (aus Schafs- und Ziegenmilch)
  • 1 Eigelb
  • 1 kl. Apfel
  • Kreuzkümmel (Cumin)
  • fertiges Gyros- und Fleischgewürz
  •  Salz
  •  3 mittelgroße Zwiebeln
  • 3 große Knoblauchzehen

 

Zubereitung:

Als erstes hab ich eine große und eine kleine Zwiebel kleingeschnippelt, ungefähr die gleiche Menge an Weißkohl hab ich auch kleingeschnippelt.
Das Fleisch, da ist es wieder, das Wort „kleingeschnippelt“, so ungefähr 2 – 5mm dicke Stückchen.
In einer großen sehr heißen Pfanne hab ich das Fleisch scharf angebraten, aus der Pfanne genommen, abgetropfen lassen und in eine große Schüssel getan. 
Jetzt erst die Gewürze (außer dem Salz) übers Fleisch gegeben, naja nach Gefühl halt und gut durchgemengt.
In der gleichen Pfanne hab ich dann den Kohl und die Zwiebeln angeschwitzt und leicht gesalzen, dann zum Fleisch in die Schüssel.
Jetzt hab ich panisch nen halben Feta gewürfelt, den Apfel geschält (ein kleiner langt oder ein halber großer) und den Apfel auch traraaaaaaa kleingeschnippelt. So um und bei 3 Knoblauchzehen noch durch die Presse gejagt und ab damit, auch in die Schüssel.
Feta und Apfel ebenfalls zum Fleisch in die Schüssel und gut durchmengen.

Während der wilden Schnippelei hab ich den Ofen auf 200°C aufheizen lassen. 

Der eine fertige Teig, jahaaaa der war sogar schon ausgerollt und rund, hab ich in so ne runde flache Blechform (für runde Obstkuchen und Wähen geeignet) gelegt. Praktischerweise hatte der Teig nen eigenes Backpapier.
Auf den Teig den Inhalt der Schüssel geschüttet und verteilt. Den zweiten Teig ohne Backpapier habe ich dann auf das ganze gelegt und den Rand rundherum mit dem unteren Teig zusammengedrückt.
Den Teigdeckel noch hübsch mit Eigelb gestrichen und ab damit in den Ofen für ca. 20 Minuten 

Boah… das war ja soooooooooooo lecker 

 

 

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Weißkrautsalat griechischer Art

Zutaten:

 

  • 1 kleiner Kopf Weißkohl
  • 1 – 2 Karotten
  • 1 kl. Zwiebel
  • 7 El. Olivenöl
  • 6 El. Kräuteressig
  • 3 El. Zucker (nicht gehäuft)
  • Pfeffer
  • Salz
  • Zitronensaft

 

Zubereitung:

 

Den Strunkt des Weißkohls entfernen und dann den Kohl hobeln oder fein kleinschnippeln, Karotten putzen und raspeln. Zwiebel in feine Scheibchen schneiden. Alles in eine große weite Schüssel geben. Pfeffer und Salz kann jetzt schon nach Gefühl mit hinzugegeben werden. Ich mag am liebsten bunten Pfeffer aus der Pfeffermühle.

Öl, Essig und Zucker aufkochen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Den noch heißen Sud über Kohl, Karotten und Zwiebeln gießen und sofort mit der Hand den Kohl gut durchwalken. Keine Angst, der Sud kühlt beim Kontakt mit dem Gemüse sofort auf eine angenehme Temperatur ab. Wenn das gesamte Gemüse in Kontakt mit dem Sud kam, kann man in eine gutverschließbare kleinere Schüssel umfüllen und im Kühlschrank kalt stellen.

Am besten läßt man den Krautsalat mindestens eine Nacht ziehen. Am nächsten Tag dann mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz nochmal abschmecken. Der nun fertige Weißkrautsalat hält sich einige Tage im Kühlschrank und je älter er wird, desto leckerer. 

Paßt zu allen mediterranen Gerichten, pur und wozu man sonst noch solche Salate gerne ißt.

 

Natürlich kann man den Salat auch je nach Geschmack mit anderen Zutaten (z.B. Pepperoni) aufpeppen… 

 

Tipp: Am besten schmeckt der Salat ab zwei Tage nach der Zubereitung und wenn man ihn mit etwas Zitronensaft beträufelt-

 

Guten Appetit

 

 

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