Monthly Archives: Mai 2012

Heute ist Handtuchtag!!!

Los Ihr Lieben, nehmt Euch ein Handtuch und tragt es den ganzen Tag mit Euch herum, denn nichts ist nützlicher als ein Handtuch, wenn man gewollt oder zufällig durch die Galaxis reist.

Douglas Adams, danke für Deine großartige Literatur

Noch Fragen? 42

 

Handtuchtag, zu Ehren Douglas Adams immer am 25. Mai

 

 

 

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„Schweiz, wach auf.“ Aus der Sicht eines Asylanten

 

Im folgenden hat Daniel Stricker den Blogeintrag von Kazem El Ghazzali  auf seine Bitte hin übersetzt. Der erst 21Jährige ist ein marokkanischer Atheist, der aus Marokko fliehen musste und nun über seine Erfahrungen in der Schweiz berichtet.
Daniel Stricker publiziert diesen Artikel trotz seiner Brisanz auf Freidenker.TV weil es hier durchaus um freidenkerische Themen geht: Konflikte zwischen Kulturen und Religionen, Menschenrechte, Redefreiheit. Mir ist aber durchaus bewusst, dass dieser Artikel viel innenpolitischen Sprengstoff birgt. Hätte ein Schweizer diesen Artikel geschrieben, würden ihm wohl alle möglichen Dinge unterstellt. Dass Kazem El Ghazzali ohne Rücksichtnahme auf sein eigenes Asylverfahren über die Missstände berichtet, zeugt von genau jener Zivilcourage, die ihn vor ein paar Monaten gezwungen hat, aus seinem Heimatland zu flüchten.
 
Wenige Kilometer von Lausanne befindet sich eine der wichtigsten Auffanglager für Flüchtlinge in der Schweiz. Meine Reise hierhin war nicht einfach, musste ich doch über vier Stunden lang am Genfer Flughafen warten und infolge der Belastung und der Verwirrung wäre es mir nicht möglich gewesen ins Stadtzentrum zu gelangen, wäre da nicht ein Polizist gewesen, der mir kostenlos ein Zugticket verschaffte mitsamt einer Karte, die mir den Weg nach Vallorbe wies, der letzten Station auf der Eisenbahnlinie, die zum Auffanglager führt.
Dort sollte ich, anders als erwartet, eine Woche verbringen, die mich all meine vorgefassten Meinungen zum Thema Asylsuche hinterfragen lassen sollte.
Ehrlich gesagt, war ich dermassen gespannt auf diese neue Erfahrung, da ich dachte, es würde mir die Möglichkeit geben, Aktivisten und politische Dissidenten zu treffen. Intellektuelle, die verfolgt wurden und vor politisch motivierten Haftstrafen aus ihren Heimatländern fliehen mussten; denn wenn man den UN-Asylartikel liest, denkt man nicht für eine Sekunde daran, dass Diebe, Drogendealer, illegale Immigranten und Kriminelle, die sich der Justiz entziehen wollen, jene sind, die davon profitieren. Aber leider ist genau das der Fall, und während meinem Aufenthalt im Aufnahmezentrum habe ich selber mit Menschen zusammengewohnt die sehr traurige Geschichten erfunden haben um die Behörden zu täuschen und das Aufenthaltsrecht in der Schweiz zu erlangen. Und um die medizinische und finanzielle Hilfe – welche vor allem mit dem Geld der Schweizer Steuergelder bezahlt wird – in Anspruch zu nehmen.
Es ist wirklich schmerzhaft und traurig zu sehen, wie diesen Leuten ein Recht gewährt wird, das sie nicht verdienen während andere, die in höchster Not sind und des Schutzes bedürften, sich weigern die Schweiz oder ein anderes europäisches Land auf illegalem Weg zu betreten weil sie das Hoheitsrecht dieser Länder nicht verletzen wollen. Nur um es klarzustellen: Es ist nicht meine Absicht, nur die negativen Aspekte der Asylsuche aufzuzählen. Ich habe nichts dagegen, alle Menschen als Erdbewohner zu kategorisieren. Ich selber betrachte mich als Universalbürger, und als ich mich entschlossen habe für meine Sache zu kämpfen, habe ich meine Ideen hartnäckig verteidigt, einfach deshalb weil sie ihre Legitimation aus der Allgemeingültigkeit beziehen und nicht aus der engen Sichtweise einer bestimmten Ideologie.
 
Ist es nicht wunderschön, wie ein Vogel zu leben, in der Lage zu sein, überall hinzufliegen wo immer und wann immer du willst sobald du dich eingeschränkt oder bedroht fühlst? Das bedeutet auf keinen Fall, dass einen das daran hindert, sein neues Land zu respektieren sich jener Umgebung anzupassen, in welcher du Schutz suchst. Dieses Phänomen  möchte ich im folgenden genauer beleuchten, da es einer genaueren Erörterung darüber bedarf, welche politischen Massnahmen zu ergreifen sind um die Werte der Schweiz zu schützen. Werte, die der Demokratie und den Menschenrechten zugrunde liegen.
 
Einige meiner Schweizer Freunde sind stolz auf ihre Gesetze, die über die reine Gleichbehandlung der Geschlechter hinausgingen um Frauen in vielen Lebensdingen mehr Rechte zu gewähren. Zu den schrägsten Dingen, die meine Aufmerksamkeit erregten, gehören die Fälle einiger Asylsuchenden aus Nordafrika, die mir persönlich erklärt haben, wie sie die für die Immigration zuständigen Bundesbehörden hereingelegt haben indem sie vorgaben, dass sie aus einem Land mit politischen Uunruhen wie Libyen oder Tunesien geflüchtet sind obwohl sie grösstenteils aus Marokko und Algerien stammten. Dies nur um ihre Chancen auf  Gewährung des Niederlassungsrechts zu erhöhen. Dabei haben sie während den Gesprächen ein paar Krokodilstränen vergossen – nur um danach lautstark sexuelle Beleidigungen über die Interviewer oder die Übersetzer vom Stapel zu lassen.
Während meines Aufenthalts im Auffanglager sind die meisten Flüchtlinge tagsüber nach Lausanne gefahren ohne jemals für ihr Billet zu bezahlen. Und als sie mich gesehen haben wie ich ein Billet gekauft habe, hat das auf sie einen sonderbaren, lächerlichen Eindruck gemacht. Denn in ihren Augen ist das Zugfahren in der Schweiz für sie gratis – und nicht nur das: Sie nehmen sich auch noch das Recht, den Kondukteur anzuschreien wenn sie beim Schwarzfahren erwischt wurden. Denn ihm oder ihr blieb nichts anderes übrig als sie bei der nächsten Station zum Aussteigen zu zwingen, worauf sie einfach den nächsten Zug bestiegen bis sie schliesslich ihren Zielort erreicht haben. Unter den Flüchtlingen in der Schweiz ist es eine verbreitete Vorstellung, dass "wer Alkohol und Essen kauft, es nicht verdient, als Mann bezeichnet zu werden". Die Alternative zum Kaufen ist natürlich Stehlen und viele von ihnen sind ziemlich glücklich darüber dass es ziemlich einfach ist, Läden in der Schweiz zu plündern. Es gibt sogar Stadtteile, wo Diebe ihre gestohlenen Sachen (Kleider, Handys und andere elektronischen Geräte) zu sehr tiefen Preisen verkaufen. Und hier muss ich fragen: Warum schreitet die Polizei nicht ein? Nicht alle Asylsuchenden in der Schweiz bekommen den Flüchtlingsstatus gewährt aber sie bekommen eine sechsmonatige Aufenthaltsberechtigung. Warum die damit zufrieden sind? Weil sechs Monate für einen Drogendealer oder professionellen Dieb genügen um durch ihre Aktivitäten ein ziemlich beträchtliches Vermögen anzuhäufen. Ganz zu schweigen davon, dass alle Asylsuchenden berechtigt sind, im Falle einer Ablehnung ihres Gesuchs ein Widerspruch zu erheben und ihren Antrag von neuem stellen können, was ihren Aufenthalt auf bis zu vier Jahre verlängert! Seien Sie nicht verwundert dass viele von ihnen durch ihre ursprünglichen Kulturen beeinflusst sind, die den Schweizer Werten in den meisten Fällen komplett widersprechen. Zu diesen Werten gehören Sauberkeit und Hygiene. Werte, die für jemanden, der sich gewohnt ist, höchstens einmal im Monat zu baden, in öffentlichen Parks und an Hauswände uriniert, oder Bier trinkt und die Flasche auf das Trottoir schleudert, kaum oder gar nicht respektiert werden können. Hass auf die Schweizer ist unter einer gewissen Kategorie von Asylsuchenden gang und gäbe: Aus ihrer Sicht sind alle Schweizer rassistisch und islamophobisch, woraus sie aus ihrem religiösen Standpunkt heraus die Rechtfertigung ableiten für ihr Plündern und Vandalieren gegen jene, die aus islamischer Sicht Ungläubige sind. Und hier muss ich erneut fragen: wie kann die Schweiz ihre Grenzen vor muslimischen Extremisten schützen, die Teil von terroristischen Gruppierungen mit zerstörerischen Absichten sein könnten? Dies umso mehr als die meisten Asylsuchenden keine offiziellen Papiere haben, die Identität oder Herkunftsland bescheinigen!
 
Es wäre wunderbar in einer Welt ohne Grenzen und Staatsverträge zu leben, die die Reisefreiheit der Menschen einschränken. Aber wir müssen anerkennen, dass alle Länder die Pflicht haben, das Leben ihrer eigenen Bürger zu verbessern.
Es ist eine moralische Verpflichtung des Westens, anderen Ländern dabei zu helfen, Menschenrechte und individuelle Freiheiten durchzusetzen, bilden diese doch die Grundlage für ökonomische und kulturelle Entfaltung. Die Zuwanderung von Menschen aus unterentwickelten Ländern löst langfristig ihre Probleme nicht. Denn so werden sie lediglich exportiert.
 
Übersetzung aus dem Englischen: Daniel Stricker
 
 
 
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Rosmarinkartoffeln vom Blech

Ja ja, es gibt dazu schon gefühlte Millionen Rezepte und nun auch noch hier. Aber mein Blog ist auch ein bißchen mein privates Kochbuch und wenn ich mal was nachkochen will, find ich hier genau meine Lieblingsreztepte.

Für Rosmarinkartoffeln bevorzuge ich festkochende Frühkartoffeln, die sich auch für Pellkartoffen (Gschwellti) eignen würden. Wenn man nicht sehr geduldig ist, sollten die Kartoffeln nicht zu dick sein.

 

Hier meine Zutatenliste:

  • Frühkartoffeln
  • frischer Rosmarin
  • grobkörniges Salz
  • Olivenöl

 

Rosmarin kurz abspülen, abtupfen und dann schön fein hacken. Salz und Rosmarin mischen. Backblech mit Olivenöl einpinseln, natürlich kann man das Olivenöl auch auf Backpapier pinseln. Rosmarin-Salz-Gemisch gleichmäßig aufs Blech streuen.

Kartoffeln gründlich abwaschen, der Länge nach halbieren und mit der Schnittfläche aufs Blech legen. Die Kartoffelrücken dann noch lustig einschneiden, diagonal, längs, rautenförmit, wie man halt Lust hat und dann das ganze in den auf 200°C vorgeheizten Ofen schieben. Je nach dicke der Kartoffeln ca. 30 – 45 Minuten und dann… hmmm… lecker ;)

 

Tipp: Man kann auch einfach nur die Schnittflächen der Kartoffeln mit Olivenöl bepinseln und dann in das Rosmarin-Salz stippen.

 

Mohltied :D

 

 

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Nette Menschen

Nette Menschen, es gibt sie überall. Heute berichte ich über nette Begegnungen wärend meines Kurztrips nach Köln.

Gegenüber dem Messegelände steht das Hotel Dorint. Dieses Dorint hat vier Sterne. Besucht wird es vermutlich in erster Linie von Geschäftsleuten, zumindest waren die Gäste am letzten Wochenende überwiegend männliche Anzugträger. 

Da paß ich rein, wie eine Sonnenblume in einen Tannenwald. Der Empfang an der Rezeption war eher kühl und reserviert, okay ich hatts auch irgendwie nicht anders erwartet. Als ich dann allerdings am Abend dachte, och ich schau mal in der Hotelbar vorbei, da wurd alles anders. Die Barkeeperin war super lieb. Ich wollte eigentlich was essen, aber das eine Restaurant war geschlossen und das andere wirkte auf den ersten Blick etwas ungemütlich und war ohnehin gut gefüllt. Die Barkeeperin bot mir an, mir Essen in der Bar zu servieren, aber das fand ich nicht sehr appetitlich, denn in der Bar wurde geraucht. Die Bar war zwar, dank guter Entlüftung nicht verraucht, aber ich finds einfach nicht appetitlich, wenn ein Tisch weiter sich der blaue stinkende Qualm zur Decke erhebt. Daraufhin hatte mir die fleißige Barkeeperin einen Tisch im überfüllten Restaurant, welches eigentlich eher ein Bierpub ist, reserviert. Der Barchef des Bierpubs hatte mich dann direkt aus der Hotelbar abgeholt und dann wurds wirklich schön.

Ich bestellte mir Currywurst Pommes. In so einem Hotel wird die Currywurst natürlich in einer edlen Porzellan-Imbiss-Schale serviert. Die Pommes senkrecht in ein Gefäß gesteckt und die Mayo mit Zitrone verfeinert. „Cola mit Zitrone ohne Eis“ ist meine Standard-Getränkebestellung.“ Und bekam ich auch prompt serviert, statt Zitrone allerdings Limette, schmeckt aber auch fein. Eigentlich hatte ich einen Tisch für mich alleine erhalten, aber zwei Tische weiter saß ein Paar, deren Äußerlichkeiten mich darauf schließen ließen, daß sie die gleiche Veranstaltung besuchten. 

Ich hatte sie einfach frech angesprochen und Recht behalten. Sie besuchten nicht nur die gleiche Veranstaltung, sie kamen auch aus dem gleichen Land wie ich. Sollten sie das hier lesen, liebe Grüße nach Basel. :winke

Also war ich wenigstens am ersten Abend nicht so ganz allein und es entwickelte sich direkt eine lustige Unterhaltung. Der Barchef wirbelte unterdessen in tornadoartigem Tempo durchs Restaurant, daß einem beim Zusehen schwindelig wurde. Immer einen kessen Spruch auf den Lippen und ein verschmitztes Grinsen im Gesicht. Einfach sympathisch. Ich hatte dann noch eine zweite Cola und irgendwann war dann auch Zeit, ins Zimmer zu gehen. Auf der Rechnung stand nur die Currywurst und eine Cola. Ich bin ja ne ehrliche Haut und machte den Barchef auf den Fehler aufmerksam, aber sein Grinsen wurde nur einen tick neckischer und er winkte ab. „Geht aufs Haus.“ 

Am zweiten Abend, ich kam recht müde von der Veranstaltung, schaute ich kurz ins Restaurant rein und reservierte dann direkt selber. Ca. ein Vollbad und eine Stunde später fand ich mich im Restaurant ein und konnte mich direkt an den reservierten Tisch setzen. Ich hatte diesmal irisches Lammkarree bestellt, eine Cola, ein Wasser ohne Kohlensäure und als Nachtisch einen Cocktail. Die erste Cola brachte mir der Barchef, ohne daß ich sie bestellte. Er sah mich kommen und wirbelte blitzschnelle durch den Gastraum und zack, stand die Cola auf dem Tisch. Nach meiner Bestellung habe ich dann bekommen, ein Lammkarree, zwei Cola, ein Wasser ohne Kohlesäure und den Cocktail. Auf der Rechnung stand dann das Lammkarree, eine Cola und ein Wasser. Abermals machte ich drauf aufmerksam, daß die Rechnung nicht so ganz stimmt, ich bin, wie schon geschrieben, eine recht ehrliche Haut. Der Barchef, der mir nach so kurzer Zeit schon ein bißchen wie ein guter Freund vor kam, wies meine Reklamation recht ernergisch mit den Worten zurück: „Ich bin hier der Chef und habe das Hausrecht.“ Nagut, ich fügte mich dem Chef und bezahlte, was auf der Rechnung stand und legte noch etwas Trinkgeld drauf. 

Letzter Abend, ich bestellte Reibekuchen mit Räucherlachs. Die obligatorische Cola kam wieder, ohne daß ich sie bestellt hatte, diesmal war das Glas sogar geeist. Ja, lieber Barchef, ich habs tatsächlich bemerkt und mich drüber gefreut. Ich bestellte eine zweite Cola und ich bekam ungefragt noch ein Glas Wasser. Der Barchef, dessen Namen ich leider nicht weiß, liebt seine Arbeit, anders kann ich sein allabendlich vergnügtes Gesicht nicht erklären. Ich brauch es vermutlich nicht zu erwähnen, aber auch diese Rechnung war nicht so ganz vollständig. 

Der Abschied nach dem Essen und Trinken fiel mir schwer, in diesem Restaurant wirbelte der Barchef nicht alleine herum, er hatte auch eine wirklich sehr nette freundliche fleißige Kollegin an seiner Seite. Ein fester Händedruck und noch ein paar Worte, dann mußte ich gehen. Was soll ich sagen, dieser Mensch, der mich das Gastsein wirklich hat genießen lassen, der schaut nicht auf die Kleidung oder die Frisur, der schaut seinen Gästen ins Gesicht und in die Augen, eine Fähigkeit, die nicht jeder hat aber haben sollte.

Lieben Dank für diese drei wirklich schönen Abende… 

Am Tag danach, die Rezeption wieder leicht unterkühlt, beim Auschecken dann aber doch noch recht nett, wartete ein netter Taxifahrer auf mich, der mich ohne überflüssige Umwege direkt zum Flughafen brachte. Die Fahrt verkürzten wir uns mit einem anregenden Gespräch über Autos.

Die Dame vom Check-In Germanwings war etwas übellaunig, aber gut, sie sollte ja nur meinen Koffer wiegen, bekleben und mir die Boardingcard geben. Irgendwann war Boarding, der Flieger hob ab und nachdem der Flieger nur noch 15 Minuten vom Zielflughafen entfernt war, waren die Flugbegleiter auch bei unserer Sitzereihe angelangt. Um es der Dame zu erleichtern sagte ich: „Schinken und Cola.“ Sie lachte herzhaft auf, denn sie hatte „Schinkencola“ verstanden. Nachdem sie ihren kleinen Lachanfall wieder unter Kontrolle hatte, ich mußte direkt mitlachen, überreichte sie mir das Gewünschte. Ich öffnete die Verpackung des Brötchens und da ich etwas hungrig war, biss ich herzhaft hinein. Wieder ertönte ihr Lachen und ich schaute sie verwirrt lächelnd an. „Was ist denn nun?“ Die Flugbegleiterin: „Sie sahen so glücklich aus, als sie ins Brötchen bissen, da konnte ich nicht anders… „

Ja was soll ich sagen, diese Reise war irgendwie wirklich toll…

Nachtrag: Weil mich ja nicht jeder kennt, schreib ichs hier mal rein. Ich bin nicht mehr ganz jung und hatte als Frisur einen blondierten Iro. Ein Erscheinungsbild, welches für mich diese Geschichte so besonders macht :D

 

Nachtrag II: Um vom Flughafen zum Hotel zu gelangen, wählte ich die Bahn. Als ich am Bahnsteig angelangt war, war ich nicht sicher, ob das S-Bahnticket auch für den bereitstehenden Regionalexpresses Gültigkeit hatte. Glücklicherweise hatte der Lokführer sein Fenster geöffnet und so konnte ich ihn fragen. Glück gehabt, ich hatte das richtige Ticket. Im Zug stand als nächster Halt Mönchen-Gladbach angeschrieben, war ich in den falschen Zug eingestiegen? Ich telefonierte mit meinem Mann, auch um ihm zu sagen, daß ich glücklich gelandet war und erörtete mit ihm lachend, ob ich jetzt in die falsche Richtung fahre und somit eine ungewollte Rundreise machen würde oder nicht. Eine Sitzbank weiter, aber neben mir, hörte ein alleinreisener Mann mit, er versicherte mir dann schmunzelnd, daß ich im richtigen Zug saß. Am Zielbahnhof angekommen, hielten mir andere Mitreisende die Schwingtür auf, die das Nichtraucherabteil vom restlichen Wagon trennte. Der Bahnhof, naja eher eine Haltestellte, verfügte zwar über eine Rolltreppe nach oben, aber nicht über eine Rolltreppe nach unten. Also nahm ich das Kabinengepäck in die eine Hand und den Koffer in die andere Hand und machte mich an den Abstieg. Vor mir lief ein junges Mädchen, so um die 18 Jahre alt schätze ich, als sie schon fast unten angekommen war, drehte sie sich um und stieg die Treppe hinauf. Sie nahm mir meinen Koffer ab und trug ihn nach unten. Wow, so rein äußerlich hatte ich die junge Dame nicht unbedingt sooo hilfsbereit eingeschätzt. Ein Grund mehr, Menschen immer eine zweite Chance zu geben und nicht nur auf Äußerlichkeiten zu achten. :)

currywurstporzellan

 

 

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